Hast du auch Angst? Vor dem Virus, der befürchteten Rezession, der nächsten Katastrophe oder dem Weltkrieg? Oder gehörst du eher zu denjenigen, die sagen, „ach, alles easy, ich hab keine Angst und mach weiter wie bisher“?

In den Medien gab es schon immer viele Anlässe, Angst zu haben. Und jetzt ist da auch noch ein Virus, der vorher nur als Science Fiction Szenario im fernen China zu sehen war und plötzlich vor der Hautür angekommen ist. Klar ist es einfacher, die Nachrichten im TV anzusehen, sich zu denken „alles weit weg“ und wieder back to normal überzugehen. Aber in diesem Fall kommen wir nicht umhin, uns mit den Geschehnissen zu beschäftigen oder uns zumindest eine Meinung dazu zu bilden. Alles Panikmache? Oder wirkliche Bedrohung?

Die meisten Ängste, die wir heutzutage haben, sind ja keine wirkliche Gefahr. Statistisch gesehen sterben mehr Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen (344.500 pro Jahr) oder Krebs (227.600 pro Jahr) als z.B. an Flugzeugabstürzen (554 weltweit!) oder „normaler“ Grippe (1.176 pro Jahr in Deutschland).

Angst sichert Überleben

Grundsätzlich ist Angst sogar gut für uns. Sie ist ein cleverer Mechanismus des Körpers, der dafür sorgt, dass wir auf der Hut sind und im Falle des Falles schnell handeln können – mit Kampf oder Flucht. Der Instinkt reagiert sofort und setzt alle Körpermechanismen in Gang, die uns helfen, uns zu schützen. Damals war es der Säbelzahntiger – heute ist es vielleicht der Verkehrsunfall oder das Feuer im Dachgeschoss, das uns alle Kräfte aktivieren lässt, um zum Beispiel ein Kind zu retten. Wir handeln, ohne lange zu überlegen und bekommen den nötigen Energieschub vom Körper.

Berechtigte oder unberechtigte Angst?

Bei anderen Ängsten ist es eher umgekehrt – sie lähmen uns und binden Energie. Oder sie werden sogar zu destruktiven Ängsten und schränken massiv das Leben ein – als Phobie oder Zwangsstörung. Doch ist es übertrieben oder gar unberechtigt, wenn Menschen Ängste haben, die im Grunde nicht real sind? Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ängste immer auch etwas Positives haben. Dass es keinen Sinn macht, sie wegzudrängen oder zu tabuisieren.

Unsere Angst vor dem Tod ist so groß, dass wir es kaum wagen, überhaupt darüber zu sprechen. In Indien finden die Verbrennungen der Leichen auf offener Straße statt. Es herrscht dabei ein Treiben wie auf dem Marktplatz: Kinder spielen, Geschäftsleute bieten ihre Waren feil, Menschen reden, lachen und weinen. Das Thema Tod wird hier nicht ausgegrenzt, sondern als Teil des Lebenszyklus‘ integriert.

„Da, wo die Angst ist, da geht’s lang“…

…hat eine Trainerkollegin von mir mal gesagt. Mir gefällt dieser Satz, denn er nimmt mir irgendwie die Angst vor der Angst. Ja, er macht sogar im Gegenteil Lust auf Abenteuer und klingt wie ein kraftvoller Wegweiser.

Laut Vivian Dittmar (Buchtipp: „Gefühle & Emotionen“) ist Angst eines der 5 Grundgefühle der Menschen (neben Wut, Freude, Trauer und Scham). Angst hilft uns, kreativ zu sein, neue Auswege zu finden, Abenteuer zu erleben und uns auf das Ungewisse einzulassen.

„Viel gefährlicher als jede Angst ist es, wenn Gefühle nicht gelebt werden.“ Vivian Dittmar

Ängste sind der Schlüssel für die Freisetzung von ungeahnter Energie. Solange wir Ängste unterdrücken, bindet dies unsere Energie und hält uns klein. Wenn wir beginnen, die Angst anzuschauen und umzuwandeln, dann gewinnen wir neue Kraft – für Spaß, Erfolg und wahre Lebendigkeit.

„Die große Chance liegt darin, die Angst vor dem Leben und vor dem Tod in Respekt vor beidem zu wandeln und die bisher in der Angst gebundene Energie wieder ins Leben einfließen zu lassen, um es lebendiger zu leben.“Dr. Rüdiger Dahlke

Was bedeutet das für uns und die „Coronakrise“? Ich denke, wir können gelassen bleiben und müssen keine unnötige Energie für Panikmache vergeuden. Aber wir sollten auch nicht unsere Ängste verdrängen, klein reden oder die Ängste anderer verspotten.

Ob es „Corona-Angst“ ist oder um ganz andere Ängste geht – nutze die Chance, dir hin und wieder mal deine Ängste anzuschauen und sie umzuwandeln. Und nimm die freigesetzte Energie, um dich wieder auf schöne, positive Dinge zu stürzen, den Frühling zu genießen, zu lachen und Lebensfreude zu leben!

Namasté Angela

 

Drei Tipps, um Angst in Lebensenergie umzuwandeln

 

1. Anschauen und annehmen

Wenn du eine Angst spürst: schau hin, geh in Kontakt mit ihr, such dir im Zweifel einen Stellvertreter (Symbol, Bild, Figur o.ä.) und frage die Angst, was sie erreichen will und welche positive Absicht sie hat.

2. Fakten prüfen

Schau dir Fakten und Statistiken an. Unser Verstand weiß längst, dass viele Ängste unbegründet sind. Doch etwas mehr Futter für den Verstand kann uns helfen zu erkennen, dass es letztlich nicht um die „Bedrohung“ selbst geht, sondern unser Gefühl dazu. Das hilft, sich nochmal bewusst zu machen: Du hast Gefühle, aber du bist nicht dein Gefühl!

3. Handeln!

Aktivität hilft meist mehr als jede rationale Erklärung. Nutze den Wegweiser Angst und handle! Mache einen Kurs, lerne neue Methoden kennen, um mit Angst umzugehen (zum Beispiel EFT-Klopftechnik oder Wingwave) oder tue etwas zur Vorbeugung:

Im Falle Corona:

Stärke dein Immunsystem mit Yoga oder Lachyoga

Aktiviere deine Selbstheilungskräfte mit dieser Meditation:

 

Du möchtest dich noch etwas näher mit dir selbst befassen, deine Wünsche und Träume ergründen, endlich in Freiheit DEIN Leben leben? Dann gibt es hier folgende Möglichkeiten:

Tagesworkshop Happiness Training

Online-Kurs „Aktiviere dein inneres Glück“…

Online-Kurs „Der Charakter-Booster“…

Happiness Yoga Ferien…

 

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