Meine fünf wichtigsten Erkenntnisse der Reise

 

  1. Wohin du auch gehst – deine Themen begleiten dich

 Sowohl bei uns als auch bei den Teilnehmer:innen meiner Retreats habe ich festgestellt: Wir können am schönsten paradiesischen Ort sein, aber das allein ist kein Garant für glücklich sein. Denn wenn wir versuchen, vor unseren Problemen wegzulaufen, statt uns mit ihnen auseinander zu setzen, dann werden sie uns woanders wieder begegnen – an anderen Orten oder auch mit anderen Menschen. Die gute Nachricht: Wenn wir nach innen schauen und immer wieder bei uns selbst beginnen, dann ist es nicht so wichtig, an welchem Ort wir gerade sind.

  1. Wir haben keine Zeit – weil wir sie vergeuden

Wenn eine solche Reise etwas bewirkt, dann, dass sie uns mal komplett aus dem Alltag herausnimmt. Weg von Freizeitveranstaltungen, Terminen, Verpflichtungen, von denen man vielleicht auf die Hälfte eh keine Lust hat. Auch das abendliche Fernsehen ist hinfällig, weil das Programm in anderer Sprache stattfindet. So haben wir festgestellt, dass wir grundsätzlich viel mehr Zeit haben, als wir zu Hause oft denken. Wir haben sie zu Hause nur deshalb nicht, weil wir sie entweder mit Fernsehen oder Social Media vergeuden, oder weil wir uns zu oft viel zu viele Termine aufhalsen.

  1. Wer aus Liebe handelt, gewinnt

Wo wir auch hinkamen, immer haben wir einen Riesenunterschied bemerkt, wie wohl oder unwohl wir uns in einem Hotel oder Geschäft oder an einem Ort gefühlt haben. Da konnte ein Hotel noch so durchgestyled sein, wenn die Mitarbeiter:innen unfreundlich oder lieblos waren, haben wir uns nicht wohlgefühlt. Dort, wo wir liebevolle Menschen getroffen haben – wie Gregoria auf Zypern, Nawal in Indien, Coco auf der geheimen Insel – herrschte direkt eine ganz andere Energie. Dies waren die Orte, die magisch Menschen angezogen haben und an denen wir uns uneingeschränkt wohl gefühlt haben.

  1. Es kommt nicht darauf an, WO du bist, sondern mit WEM du bist

Wir waren in einfachen Bungalows und haben Spaß gehabt, wir waren in 4-Sterne-Hotels und haben uns dort verloren gefühlt. Und umgekehrt. Den größten Spaß haben wir dort gehabt, wo liebevolle Menschen waren – entweder Reisefreunde oder auch besondere Menschen vor Ort (siehe vorherigen Punkt). Doch sowohl für meinen Sohn als auch für mich war es wichtig, den Kontakt zu den Freunden zu Hause zu halten und zu pflegen. Uns ist bewusst geworden, dass wir das nicht missen wollen. Viele stellen sich z.B. auswandern als DEN großen Traum vor. Doch die meisten machen sich nicht bewusst, dass dies auch bedeutet, Abschied von Freunden, Familie und lieben Menschen zu nehmen. Es viel wert, Freunde zu haben, mit denen man sich auch mal spontan treffen oder etwas unternehmen kann. Zu denen du hinfahren kannst oder die zu dir kommen, wenn du in Schwierigkeiten steckst.

  1. Es geht nicht darum, dass alles perfekt ist – sondern es gilt, die Höhen und Tiefen gelassen und mit einem Lächeln zu meistern

Diese Erkenntnis war bereits vor der Reise einer meiner wichtigsten Leitsprüche und hat sich mal wieder bestätigt. Wahrlich, auf unserer Reise ist nicht alles perfekt gelaufen. Aber wir hatten durchgehend die Zuversicht und die Gelassenheit, dass alles schon irgendwie gutgehen wird. Wir haben schöne Erlebnisse genossen und schwierige Situationen gemeistert. Und was auch immer wir daraus mitgenommen haben, eines ist sicher: Wir haben unsere Resilienz gestärkt und wissen, dass uns nichts so leicht umhauen kann. Und ich denke, das ist in diesen Zeiten eine der wichtigsten Ressourcen, die man haben kann.

Unsere „Weltreise“ – was nehmen wir mit?

Unser Mut hat uns belohnt – mit sensationellen Bildern und Erlebnissen, Rollerfahrten in der Abendsonne, Lachanfällen in Hotelzimmern, Schlafen auf dem Segelboot unterm Sternenhimmel, faszinierenden Unterwasserwelten beim Schnorcheln, Schwimmen bei Mondlicht im Infinity Pool. Wir haben Elefanten und Giraffen gefüttert, Feuershows und Feuerwerke gesehen, die Wellen gesurft und die Aussicht von Bergen auf umwerfende Landschaften genossen. Wir haben exotisches Essen probiert, spannende Menschen kennengelernt und nachts die Landschaft in einem Nachtbus an uns vorüberziehen lassen. Ich habe Retreats angeleitet, meinen Sohn unterrichtet und manchmal mit ihm auch einfach nur Serien geschaut. Sicherlich wird diese Reise noch sehr lange nachwirken und in uns arbeiten.

Wie fühlt es sich an, wieder zurück zu sein? Ich kenne dieses komische, etwas ernüchterte Gefühl schon von früheren Auslandsaufenthalten. Aber ich kenne es auch, einige Dinge hier zu Hause wieder mehr schätzen zu wissen: saubere Straßen, einen gut sortierten Supermarkt, eine leckere Currywurst oder es sich nach einem kalten Wintertag in der Wohnung gemütlich zu machen. Ich freue mich, wieder Termine und Struktur zu haben, aber vor allem: viele liebe Menschen wieder live sehen zu können!

DANKE

Wenn du bis hier gelesen hast, dann möchte ich dir als Leser:in und Begleiter:in nochmal DANKE sagen. Danke für dein Sein und deine Anteilnahme, für dein Einlassen und das virtuelle „Mitreisen“.

Ich möchte vor allem meinem Sohn Joshua danke sagen, der das alles so toll mitgemacht hat, sich auf alle Erlebnisse eingelassen hat und so lange auf Papa, Omas, Opas und seine Freunde verzichtet hat. Wir waren einfach ein klasse Mama-Sohn-Team und sind noch mehr zusammen gewachsen.

Und ich möchte meinem Freund Michael danken für die vielen schönen Momente in der ersten Reisehälfte und für die spätere Unterstützung aus der Ferne heraus. Ich bin froh und erleichtert, dass jetzt bei dir gesundheitlich alles gut überstanden ist.

MEHR…

Berichte, Bilder und Videos zur gesamten Reise findest du unter Reiseblog…

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