Sorge dich nicht – bewege!
Neue Studie: Tanzen und Yoga stärken die Psyche
Neulich nach dem Yoga kam eine Teilnehmerin zu mir und sagte, wie sehr sie sich freue, mal wieder einen positiven und zuversichtlichen Menschen wie mich zu treffen. Sie hatte 10 Jahre in Florida gelebt – die Menschen in Florida seien alle so offen und begeistert, während hier in Deutschland so viele schlecht drauf, pessimistisch oder sogar unfreundlich sind.
Ich kann das gut nachvollziehen, denn auch mir ist es schon oft so ergangen auf meinen Reisen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn ich finde, dass es auch hier sehr viele freundliche, zuversichtliche und hilfsbereite Menschen gibt.
99 % unserer Ärgergedanken sind verschwendete Energie
Es hängt nur von unserer Sichtweise ab: Lassen wir uns von den „Miesmuscheln“ runterziehen oder freuen wir uns über schöne Begegnungen?
Für mich hieß das gestern: Ärgere ich mich über die Frau auf dem Fahrrad, die mir die Vorfahrt nimmt und sich dann noch über mich aufregt? Oder bin ich dankbar für das nette Feedback und Gespräch mit der Yoga-Teilnehmerin?
So trainierst du dein Gehirn auf Freude
So können wir uns immer wieder daran erinnern und unser Gehirn darauf trainieren, die positiven Ereignisse wahrzunehmen. Was nicht immer einfach ist – schließlich ist es in uns seit Urzeiten angelegt, stärker auf Gefahren und Bedrohungen zu reagieren als auf positive Erlebnisse (siehe auch diesen Blogartikel dazu…). Doch es gibt ein effektives Wundermittel, um „Train your Brain“zu unterstützen: Bewegung und Aktivitäten der Freude!
DIESE Bewegungsarten wirken wie Psychotherapie
Eine neue Netzwerk-Metaanalyse des australischen Psychologen Michael Noetel (Universität Queensland in St. Lucia/ Brisbane) hat festgestellt, dass Körperaktivität Depressionen lindern und sogar die Wirkung von Psychotherapie verstärken kann. Er verglich verschiedene Bewegungsarten mit psychotherapeutischen Behandlungsmethoden und fand heraus:
Tanzen wirkt am besten! An zweiter Stelle stehen Joggen bzw. Walking, gefolgt von Yoga. Demnach wirken diese Aktivitäten sogar genauso effektiv wie eine kognitive Verhaltenstherapie oder die klassische Psychotherapie. Auch wenn die Analyse nur einen kleinen, nicht-repräsentativen Ausschnitt zeigt, ist die Richtung klar:
Tanze, laufe, bewege dich, praktiziere Yoga und Lachyoga! Das ist das Beste, was du tun kannst, um Depressionen vorzubeugen, deine Stimmung zu heben und deine „Wahrnehmungsbrille“ zum Positiven zu verändern.
All diese Elemente sind natürlich Bestandteil meiner Angebote, zum Beispiel der Happiness Yoga Ferien.
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[…] Dies führt dazu, dass wir gelassener und zufriedener durchs Leben gehen. Eine neuere Studie hat sogar gezeigt, dass durch Yoga Depressionen und Angstzustände verringert werden (siehe Blogartikel „Sorge dich nicht, bewege!“) […]
[…] Gefühlszustand versetzen. Zum Beispiel durch Lächeln, Lachen, Bewegung oder Tanzen (siehe auch Blogartikel „sorge dich nicht – bewege) […]
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