Lachen – JETZT!

Fünf Gründe, warum Humor und Lachen gerade jetzt wichtig sind

Neulich war ich einkaufen. Es war eine komische Stimmung, ziemlich gedrückt. Aufgrund der Coronakrise gab es nur wenige Einkaufswagen. Jeder musste Abstand halten, die Kassierinnen waren hinter Plexiglas und wirkten ziemlich down. Die übliche rheinische Fröhlichkeit, über die ich mich sonst als Nordlicht immer freue, schien der Virusangst erlegen zu sein. Entsprechend gedrückt kam ich vom Einkauf nach Hause. Irgendwie bekam ich dann Lust, meine Lieblingsmusik anzumachen und abzutanzen – und es wirkte.

Mein Sohn wollte sich erst beschweren, aber er hatte keine Chance. Das Tanzen endeten in gemeinsamen Kissenschlachten, Judo und Karate ausprobieren und sich mal so richtig austoben. Danach fühlte ich mich so lebendig wie lange zuvor nicht mehr. All das Starre, all das Unterdrückte der letzten Tage kam heraus und jagte mir wieder Leben durch die Adern. Mir wurde klar: Freude, Begeisterung, Lebendigkeit, Lachen – das ist auch in schwierigen Zeiten möglich – und so wichtig.

Mit Lachen und Humor Krisen meistern

Schaut man sich die Geschichte der Menschheit an, so waren Lachen und Humor schon immer ein wichtiger Überlebensfaktor. Selbst in ihren schwärzesten Momenten haben sich Menschen den Humor und das Lachen nicht nehmen lassen.

Doch warum ist es so wichtig, zu lachen? Und das in Zeiten, in denen es doch so gar nichts zu lachen gibt? Hier lohnt sich ein Blick auf die Methode des Lachyoga und die Philosophie dahinter. Als langjährige Lachyoga-Trainerin spreche ich natürlich aus eigener Erfahrung – aber auch aus der Erfahrung vieler Teilnehmer*innen. Wie können wir das Lachen nutzen, um in guter Energie durch die Krise zu kommen? Das beginnt bei der Grundhaltung:

1. Nicht das, was passiert, ist entscheidend, sondern unsere Einstellung dazu

Das, was im Außen, in der Welt, passiert, können wir derzeit nicht ändern. Aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren. Wir können entweder unsere Angst füttern oder unsere Zuversicht stärken. Lachen und Humor helfen uns, optimistisch zu bleiben.

2. Lachen löst nicht alle Probleme – aber es hilft uns, sie besser zu bewältigen

Wenn wir in der Krise lachen, bedeutet das nicht, dass wir Probleme oder Gefühle verdrängen. Im Gegenteil: Lachen ist ein Katalysator, um Gefühle endlich mal rauszulassen. Lachen hilft uns, all die Emotionen freizusetzen, die sich vielleicht schon lange in uns angestaut haben. Manchmal kommt nach dem Lachen das Weinen, nach dem Weinen die Wut, nach der Wut wieder das Lachen. Und das ist gut so. Gefühle wollen gelebt werden, und alles gehört dazu.

„Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen.“ Viktor Frankl

 

3. Lachen wirkt positiv auf unsere Gedanken und Emotionen

Wir werden derzeit bombardiert mit Schreckensnachrichten. Es fällt schwer, sich dem zu entziehen. Es geht ja auch nicht darum, die Augen vor der Realität zu verschließen. Die Welt da draußen ist nun mal gerade im Chaos. Wir können dennoch etwas tun, um unseren Geist schnell wieder aus diesem Kreislauf von Grübeln und Sorgen heraus zu holen. Zum Beispiel meditieren. Doch vielen fällt das Abschalten schwer in Zeiten, in denen draußen der Sturm tobt.

Auch Lächeln und Lachen sind eine Art von Meditation. Denn das, was wir aktiv mit dem Körper machen, wirkt sich auch positiv auf den Geist aus. Allein wenn wir die Mundwinkel zu einem Lächeln hochziehen, werden Signale an das Gehirn gesendet, dass es uns gut geht. Endorphine werden ausgeschüttet, die Stimmung verbessert sich. Wenn wir dann zusätzlich noch lachen – selbst wenn es nur die Muskelaktivität des Lachens ist – steigt der Serotonin- und Dopaminspiegel, wir kommen in ein Gefühl der Leichtigkeit. Die körpereigene „Glückschemie“ sorgt dafür, dass der Kopf frei wird – frei von trüben Gedanken und Sorgen. Wir müssen nicht nachdenken oder analysieren, sondern einfach nur das Lächeln und Lachen ausprobieren. Die Veränderung der inneren Einstellung geschieht automatisch.

4. Lachen stärkt das Immunsystem

Ein gutes Immunsystem kann nicht nur in diesen Zeiten, sondern auch generell überlebensentscheidend sein. Wer fühlt sich nicht bedroht, wenn sich eine Krankheit ausbreitet, gegen die es bisher weder ein Heilmittel noch einen Impfstoff gibt? Das einzige, worauf wir jetzt hoffen können, sind unsere Selbstheilungskräfte. Und das eigene Immunsystem. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass länger andauerndes Lachen dazu führt, dass im Blut die Anzahl der „Killerzellen“ steigt. Diese sorgen dafür, dass Krankheiten keine Chance haben und die Gefahr der Ansteckung sich verringert.

Wenn Lachen zusätzlich mit tiefen Atemübungen kombiniert wird, gelangt mehr Sauerstoff als üblich in die Körperzellen. Auch das stärkt das Immunsystem und verhindert, dass kranke und schädliche Zellen sich ausbreiten können. Zusätzlich wird die Lungenkapazität gestärkt, das Atemvolumen erhöht sich. Durch die Zwerchfellbewegung werden alle inneren Organe massiert.

5. Lachen verbindet

Auch in der jetzigen Weltkrise erleben wir, dass Lachen und Humor sich nicht unterkriegen lassen. Überall entstehen lustige Videos, scherzhafte Bildchen werden über die Social Media Kanäle um die Welt gejagt. Doch wir brauchen nicht immer lustige Bildchen und Videos, um gemeinsam zu lachen. Jeder und jede hat die Möglichkeit, sich im Lachen zu verbinden. Lachyoga – oder auch „Lachen ohne Grund“ – ist eine geniale Möglichkeit, auch in schwierigen Zeiten zu lachen und sich gleichzeitig mit Menschen verbunden zu fühlen.

Wir brauchen keinen Humor, um zu lachen. Aber wenn wir regelmäßig lachen, dann entwickeln wir Humor. Und wir richten automatisch den Fokus wieder mehr auf die schönen Dinge im Leben. Wir gewinnen an Zuversicht und Optimismus und bekommen eine positive Lebenseinstellung. Das verschafft uns eine positive Ausstrahlung – und die kommt bekanntermaßen vom Umfeld zurück.

Probiere es aus!

Namasté Angela

 

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Meditation zur Aktivierung der Selbst-heilungskräfte

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Panikmache oder Ignoranz? Drei Tipps, wie du Angst in Energie umwandeln kannst

Hast du auch Angst? Vor dem Virus, der befürchteten Rezession, der nächsten Katastrophe oder dem Weltkrieg? Oder gehörst du eher zu denjenigen, die sagen, „ach, alles easy, ich hab keine Angst und mach weiter wie bisher“?

In den Medien gab es schon immer viele Anlässe, Angst zu haben. Und jetzt ist da auch noch ein Virus, der vorher nur als Science Fiction Szenario im fernen China zu sehen war und plötzlich vor der Haustür angekommen ist. Klar ist es einfacher, die Nachrichten im TV anzusehen, sich zu denken „alles weit weg“ und wieder back to normal überzugehen. Aber in diesem Fall kommen wir nicht umhin, uns mit den Geschehnissen zu beschäftigen oder uns zumindest eine Meinung dazu zu bilden. Alles Panikmache? Oder wirkliche Bedrohung?

Die meisten Ängste, die wir heutzutage haben, sind ja keine wirkliche Gefahr. Statistisch gesehen sterben mehr Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen (344.500 pro Jahr) oder Krebs (227.600 pro Jahr) als z.B. an Flugzeugabstürzen (554 weltweit!) oder „normaler“ Grippe (1.176 pro Jahr in Deutschland).

Angst sichert Überleben

Grundsätzlich ist Angst sogar gut für uns. Sie ist ein cleverer Mechanismus des Körpers, der dafür sorgt, dass wir auf der Hut sind und im Falle des Falles schnell handeln können – mit Kampf oder Flucht. Der Instinkt reagiert sofort und setzt alle Körpermechanismen in Gang, die uns helfen, uns zu schützen. Damals war es der Säbelzahntiger – heute ist es vielleicht der Verkehrsunfall oder das Feuer im Dachgeschoss, das uns alle Kräfte aktivieren lässt, um zum Beispiel ein Kind zu retten. Wir handeln, ohne lange zu überlegen und bekommen den nötigen Energieschub vom Körper.

Berechtigte oder unberechtigte Angst?

Bei anderen Ängsten ist es eher umgekehrt – sie lähmen uns und binden Energie. Oder sie werden sogar zu destruktiven Ängsten und schränken massiv das Leben ein – als Phobie oder Zwangsstörung. Doch ist es übertrieben oder gar unberechtigt, wenn Menschen Ängste haben, die im Grunde nicht real sind? Ich bin davon überzeugt, dass unsere Ängste immer auch etwas Positives haben. Dass es keinen Sinn macht, sie wegzudrängen oder zu tabuisieren.

Unsere Angst vor dem Tod ist so groß, dass wir es kaum wagen, überhaupt darüber zu sprechen. In Indien finden die Verbrennungen der Leichen auf offener Straße statt. Es herrscht dabei ein Treiben wie auf dem Marktplatz: Kinder spielen, Geschäftsleute bieten ihre Waren feil, Menschen reden, lachen und weinen. Das Thema Tod wird hier nicht ausgegrenzt, sondern als Teil des Lebenszyklus‘ integriert.

„Da, wo die Angst ist, da geht’s lang“…

…hat eine Trainerkollegin von mir mal gesagt. Mir gefällt dieser Satz, denn er nimmt mir irgendwie die Angst vor der Angst. Ja, er macht sogar im Gegenteil Lust auf Abenteuer und klingt wie ein kraftvoller Wegweiser.

Laut Vivian Dittmar (Buchtipp: „Gefühle & Emotionen“) ist Angst eines der 5 Grundgefühle der Menschen (neben Wut, Freude, Trauer und Scham). Angst hilft uns, kreativ zu sein, neue Auswege zu finden, Abenteuer zu erleben und uns auf das Ungewisse einzulassen.

„Viel gefährlicher als jede Angst ist es, wenn Gefühle nicht gelebt werden.“ Vivian Dittmar

Ängste sind der Schlüssel für die Freisetzung von ungeahnter Energie. Solange wir Ängste unterdrücken, bindet dies unsere Energie und hält uns klein. Wenn wir beginnen, die Angst anzuschauen und umzuwandeln, dann gewinnen wir neue Kraft – für Spaß, Erfolg und wahre Lebendigkeit.

„Die große Chance liegt darin, die Angst vor dem Leben und vor dem Tod in Respekt vor beidem zu wandeln und die bisher in der Angst gebundene Energie wieder ins Leben einfließen zu lassen, um es lebendiger zu leben.“Dr. Rüdiger Dahlke

Was bedeutet das für uns und die „Coronakrise“? Ich denke, wir können gelassen bleiben und müssen keine unnötige Energie für Panikmache vergeuden. Aber wir sollten auch nicht unsere Ängste verdrängen, klein reden oder die Ängste anderer verspotten.

Ob es „Corona-Angst“ ist oder um ganz andere Ängste geht – nutze die Chance, dir hin und wieder mal deine Ängste anzuschauen und sie umzuwandeln. Und nimm die freigesetzte Energie, um dich wieder auf schöne, positive Dinge zu stürzen, den Frühling zu genießen, zu lachen und Lebensfreude zu leben!

Namasté Angela

 

 

Drei Tipps, um Angst in Lebensenergie umzuwandeln

 

1. Anschauen und annehmen

Wenn du eine Angst spürst: schau hin, geh in Kontakt mit ihr, such dir im Zweifel einen Stellvertreter (Symbol, Bild, Figur o.ä.) und frage die Angst, was sie erreichen will und welche positive Absicht sie hat.

2. Fakten prüfen

Schau dir Fakten und Statistiken an. Unser Verstand weiß längst, dass viele Ängste unbegründet sind. Doch etwas mehr Futter für den Verstand kann uns helfen zu erkennen, dass es letztlich nicht um die „Bedrohung“ selbst geht, sondern unser Gefühl dazu. Das hilft, sich nochmal bewusst zu machen: Du hast Gefühle, aber du bist nicht dein Gefühl!

3. Handeln!

Aktivität hilft meist mehr als jede rationale Erklärung. Nutze den Wegweiser Angst und handle! Mache einen Kurs, lerne neue Methoden kennen, um mit Angst umzugehen (zum Beispiel EFT-Klopftechnik oder Wingwave) oder tue etwas zur Vorbeugung: