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Der beste Erfolgscoach aller Zeiten

Auch wenn viele von uns nicht mehr in die Kirche gehen oder gar ausgetreten sind, feiern wir immer noch sehr gerne Feste wie Ostern und Weihnachten. Meist mit gutem Essen, Geschenken, Familientreffen, Verwandtschaftsbesuchen – sprich, oft auch jeder Menge Stress. Dann sind wir so beschäftigt mit Kuchen backen, Eier anmalen, Baum oder Strauch schmücken, die Wohnung dekorieren oder zu Verwandten fahren, dass wir vergessen, uns der eigentlichen Bedeutung dieser Feiertage bewusst zu werden.

Doch unabhängig davon, ob wir an Gott glauben oder nicht, bin ich der Meinung, dass Jesus – um den es sich ja bei diesen Festen vor allem dreht – ein besonderer Mensch und – nach heutigen Kriterien – ein richtig guter Coach war. Und das hat gar nicht mal etwas mit Religion zu tun, sondern einfach mit dem, was Jesus uns vorgelebt hat und welche Werte und Botschaften er uns vermittelt hat. Dabei ist es egal, ob wir Jesus als eine Art „Heiligen“ oder „Gottes Sohn“ sehen, oder einfach nur als besonderen Mensch, der Gutes getan hat, für Frieden gegangen ist und die Denkweise der Menschen verändert hat – so wie zum Beispiel auch Gandhi, Mutter Teresa oder Nelson Mandela.

Was, wenn Jesus also einfach ein guter „Erfolgscoach“ war? Ich bin davon überzeugt. Denn das, was heutige „Erfolgscoaches“ uns erzählen, hat Jesus schon wie selbstverständlich vor über Zweitausend Jahren vorgemacht und gelehrt. Hier einige seiner „Erfolgsgeheimnisse“, die ich mit euch teilen möchte:

1. Jesus hatte eine Vision

Jesus träumt von einer Welt, in der Liebe, Mitgefühl und Vergebung vorherrschen statt Krieg und Kampf. Er hat diese Vision mit den Menschen geteilt und hat alles dafür gegeben, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Seine Vision für die Menschen und für die Welt war so stark, dass er sogar bereit war, mit seinem Leben dafür zu bezahlen. Er hat ganz klare Werte gehabt und ist für diese gegangen. Auch, wenn diese nicht dem „Establishment“ – also den damaligen Kirchenoberen – entsprochen haben, hat er sich nicht davon abbringen lassen, für diese Werte einzustehen.

2. Jesus hatte den Mut, sich mit seinen Werten zu zeigen

Viele Menschen haben vor allem deshalb Angst, zu ihren Werten zu stehen, weil sie damit auch Gefahr laufen, ausgelacht oder verspottet zu werden. Das Beispiel von Jesus zeigt: Je mehr wir ins Leuchten kommen, umso größer die Gefahr, dass Menschen Angst bekommen und dagegen ankämpfen. Doch Jesus hat sich davon nicht beirren lassen. Er hat sich gezeigt, mit seiner Vision und seinen Werten. Er hat es in Kauf genommen, ausgelacht, verspottet und letztlich sogar hingerichtet zu werden, um seine Botschaft zu verbreiten. Er hat sich auf den Berg gestellt, um zu reden, auf das Boot, überall hin, damit alle Menschen ihn sehen können.

Doch gleichzeitig hat er sich nie als der große, unfehlbare Guru aufgespielt. Er hat das Wohlwollen der Menschen nicht ausgenutzt, um sein Ego aufzupolieren, sondern es ging ihm immer um die Sache. Er ist bei allem immer demütig geblieben, hat anderen Menschen die Füße gewaschen, sich mit Verbrechern und Sünderinnen unterhalten, und er hat jedem vergeben, der sich Fehltritte geleistet hat, sogar wenn es gegen ihn selbst war.

3. Jesus konnte zuhören

Viele heutige Erfolgscoaches hören vor allem eine Person gerne reden: sich selbst. In heutigen Zeiten sind die meisten Menschen vor allem bestrebt, ihren eigenen „Ballast“ loszuwerden, doch sie hören nicht mehr zu. Dieser Trend zeigt sich sowohl in Social Media als auch oft privat. Dialoge, in denen zwei Menschen sich gegenseitig aktiv und aufmerksam zuhören und wirklich auf den anderen eingehen, sind rar geworden. Jesus wusste, wie wichtig es ist, anderen Menschen zuzuhören und sich auf sie einzulassen, ohne sie gleich zu bewerten oder abzukanzeln.

4. Jesus hat das mit dem Storytelling voll drauf gehabt

Damals hat man die heute sehr beliebte Marketing-Technik jedoch noch anders benannt. Sprich: Jesus hat Geschichten erzählt, oder auch „Gleichnisse“. Für jede Botschaft, die er vermitteln wollte, hat er den Menschen eine Geschichte erzählt und sie damit in ihrer Lebenswirklichkeit abgeholt. Ob es die Geschichte von Arbeitern am Weinberg ist, von einer Hochzeit, vom verlorenen Sohn – jeder konnte sich in diesen Geschichten wiederfinden.

5. Jesus hat sich ein gutes Team aufgebaut

Er hat sich seine 12 Jünger zusammen geholt und vermochte es, sie so zu begeistern und zu motivieren, dass sie von sich aus alles getan haben, um Jesus und seine Vision zu unterstützen. Er hat Gutes für sie getan, ihm waren der Zusammenhalt und die Gemeinschaft wichtig, er hat sie gelobt, gefördert und beschenkt.

Und er konnte nicht nur motivieren, sondern auch delegieren – eine Fähigkeit, die leider nicht bei jeder Führungskraft selbstverständlich ist. Er hat anderen zugetraut, seine Aufgaben – zum Beispiel das Taufen – zu übernehmen. Er hat sich ein Team von Menschen aufgebaut, das bedingungslos an ihn geglaubt hat, selbst als sonst kein anderer mehr an ihn geglaubt hat. Und ja, er hat mit Judas auch einen „Verräter“ in seinem Umfeld gehabt. Und ihm vergeben. Was wiederum in sich ein Beispiel dafür ist, dass kein Mensch unfehlbar ist. Auch nicht wir selbst. Und was vielleicht auch zeigt, dass wir mit dieser Fehlbarkeit einfach leben lernen müssen und dürfen.

Aber – war Jesus denn überhaupt erfolgreich?

Jetzt könnte man sich fragen, ob man Jesus überhaupt als einen erfolgreichen Coach bezeichnen kann. Schließlich hat er nicht in Saus und Braus gelebt, keine 5 Rolls-Royce besessen, und am Ende wurde er getötet und verspottet. „Erfolg ist das, was erfolgt, wenn wir aktiv werden“ heißt es immer so schön. Dafür ist ja zunächst die Frage, wie derjenige, der etwas erreichen möchte, sein Ziel definiert und damit auch erkennt, ob er erfolgreich ist oder nicht. Jesus hatte es zum Ziel, neues Bewusstsein unter die Menschen zu bringen. Er wollte Liebe vorleben und den Menschen deutlich machen, dass Liebe und Mitgefühl wichtiger sind als materielle Besitztümer oder Status. Er hat einen Ruck unter die Menschen gebracht und sie zum nachdenken inspiriert.

Und wenn man eines sagen kann: Wenn das Buch, in dem die Geschichte eines Menschen beschrieben ist, über Jahrtausende zum Dauerbestseller wird, wenn eine ganze Bewegung entstanden ist, die aus dieser Botschaft hervor geht, ja sogar eine neue Zeitrechnung beginnt – na, wenn man das nicht erfolgreich nennen kann, dann wüsste ich nicht, was sonst! Egal also, ob du an Religion glaubst, an Jesus als Heiligen, an die Bibel oder daran, ob er wirklich gelebt hat oder nicht – wir können uns auf jeden Fall etwas von ihm abgucken.

In dem Sinne wünsche ich dir Glück und Erfolg!

Alles Liebe

Angela

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Glückstipps: Wie du Jesus‘ Erfolgsgeheimnisse auch heute für dich nutzen kannst

 

1. Formuliere deine Vision

Wie möchtest du das nächste Jahr erleben? Ja, es gibt bestimmte äußere Umstände, die nicht veränderbar sind. Wir wissen nicht, wann das Leben wieder normal wird. Aber je klarer deine Absicht, was DU im neuen Jahr erleben möchtest, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass es auch eintritt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deine Vision zu formulieren – schreibe sie auf, suche dir Bilder heraus für ein Vision Board oder Mind Movie oder suche dir eine schöne Meditation, um in dein gewünschtes Zukunftsbild hinein zu gehen. Das SMILE-Programm unterstützt dich dabei…

2. Stehe zu deinen Werten

Sei dir deiner Werte klar und zeige dich damit – du kannst es nicht jedem Recht machen, also gehe dafür und trau dich, zu leuchten und deine Werte vorzuleben!

3. Höre zu

Nutze jede Gelegenheit, um anderen Menschen zuzuhören – das kann auch am Telefon oder in der Videokonferenz sein – versuche, dich wirklich in sie hinein zu fühlen und stell dir vor, du wärst an ihrer Stelle – wie würdest du selbst reagieren, was würdest du tun in ihrer Situation? Achte aber auch darauf, keine ungefragten „Coaching-Tipps“ zu geben.

4. Erzähle Geschichten

Was hast du zu erzählen? Wie kannst du eine Botschaft anhand von Geschichten, Bildern oder Beispielen vermitteln? Frage dich, ob das, was du erzählen möchtest, in die Lebenswirklichkeit der anderen passt und finde Ideen und Beispiele, um sie dort abzuholen. Sieh es als Spiel, das manchmal so richtig Spaß machen kann! So zeigt es zumindest meine eigene Erfahrung.

5. Suche dir ein gutes Team

Ob beruflich oder privat – du kannst selbst dein Umfeld gestalten. Tu den Menschen in deinem Umfeld Gutes, motiviere sie und gib auch Verantwortung ab. Statt dich zu beschweren, dass du alles alleine machen musst, delegiere immer wieder Aufgaben und lass dann los. Erwarte am Anfang nicht zu viel Reaktion, aber Schritt für Schritt kann sich etwas verändern. Gestehe dir selbst und anderen zu, dass keiner perfekt ist.

Viel Spaß und viel Erfolg damit!

Angela

Wo ist unsere Zeit geblieben?

Neulich saß ich an einem Sonntagmorgen gemütlich mit Mann und Sohn am Frühstückstisch. Das kommt selten vor, da ich oft an Wochenenden unterwegs bin –  umso mehr genieße ich den freien Morgen. Wir unterhalten uns und überlegen, was wir heute so unternehmen könnten. „Ich schau mal, wie das Wetter ist“, sagt mein Partner und holt sein Smartphone hervor. „Ok“ sage ich, „dann hole ich mir solange noch einen Kaffee.“ Der Weg zur Küche führt durch den Flur. Dort liegt mein Smartphone. Ach, ich schau mal eben, wie spät es ist, denke ich, und schon sehe ich dieses trügerische Zeichen auf dem Telefon: eine neue WhatsApp! Dopamin befeuert mein Hirn. Es könnte etwas Wichtiges sein, denke ich, vielleicht wegen des Kurses morgen? Ich nehme mein Smartphone mit zum Tisch und schaue drauf. Der Kaffee ist plötzlich vergessen. „Darf ich einen Film gucken?“ fragt mein Sohn, sobald er dieses Gerät sieht. „Bitte, nur ganz kurz!“ PAFF, voll ertappt! Warum sitzen wir plötzlich alle mit dem Smartphone da? Warum dreht sich alles nun nur noch um dieses kleine Gerät?

War früher alles besser?

Ich würde in solchen Momenten am liebsten die Zeit anhalten und zurück drehen. Zurück zu den Zeiten, in denen ich in der S-Bahn und auf Reisen noch ein Buch gelesen habe. In denen ich Kindern (damals noch als Babysitterin) auf dem Spielplatz einfach nur beim Spielen zugeschaut habe – ja, mich vielleicht sogar ein bisschen gelangweilt habe. Aber mit voller Aufmerksamkeit da war, und nicht bei Facebook, WhatsApp oder Instagram. Zurück zu der Zeit, wo ich mit meiner ersten Liebe verliebt am Strand gesessen habe – ohne sofort zu überlegen, welches Bild wir jetzt posten, um allen zu zeigen, wie glücklich wir sind. Zeiten, in denen mein Sohn nicht sagen würde „Mama, gib das mal eben in Google ein“, sondern wir gemeinsam erwartungsvoll einen Duden aufschlagen würden, so wie mein Opa es früher mit uns gemacht hat. Oder wir sogar zusammen in die Stadtbibliothek fahren, um etwas über ein Thema herauszufinden. Eine Zeit, in der ich mit Freunden in der Kneipe zusammen gesessen habe, ohne gleich Videos und Bilder vom Haustier, den Kindern, dem letzten Urlaub oder der letzten Mahlzeit aufgedrückt zu bekommen. Oder ich selbst reflexartig mein Smartphone zücke, um Bilder von meinem Sohn oder sonstigen Erlebnissen zu zeigen.

Zeit – jeder will sie, keiner hat sie

Aber wir können die Zeit nicht zurück drehen. Und das ist letztlich auch gut so. Wir alle kennen die Vorteile der neuen Technologien. Vieles ist praktischer und bequemer geworden, das ganze Wissen der Welt steht uns innerhalb von Sekunden zur Verfügung. Doch eines hat sich durch die Digitalisierung nicht geändert, so zumindest der Eindruck: Wir haben nicht mehr Zeit gewonnen. Wie kann das sein? Und wo soll das noch hinführen? Warum haben wir alle das Gefühl, dass wir nur noch der Zeit hinterher hetzen?

Offenbar reißt die Beschleunigung fast jeden von uns mit, der nicht zurückgezogen in der Almhütte oder im brasilianischen Urwald lebt. Das Wissen der Menschheit hat sich innerhalb von kürzester Zeit vervielfacht, das Tempo auch. Wir Menschen passen uns daran an, kaum einer kann sich dem entziehen, selbst wenn er möchte. Studien zeigen, dass Menschen, die nicht ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt oder gefordert sind, über kurz oder lang in Langeweile und Resignation verfallen. Menschen, die erst unter Zeitdruck eine Aufgabe lösen mussten, langweilen sich, wenn sie später dafür mehr Zeit haben. Nicht ohne Grund entwickeln Menschen, die dauerhaft unter dem Label „Hartz IV“ aussortiert werden und sich nicht gebraucht fühlen, Lethargie bis hin zur Depression. Es liegt in unserer Natur, dass wir gefordert sein wollen, uns weiter entwickeln und wachsen wollen.

Ich glaube sogar, dass es der Sinn unseres Lebens ist, die eigene Lebensaufgabe zu entdecken und diese umzusetzen. Mit anderen Worten: unser vollkommenes Potenzial zu leben. Doch geht das nicht auch, ohne dass wir uns ständig gehetzt und getrieben fühlen angesichts all der Aufgaben, Nachrichten und Verpflichtungen, die auf uns einprasseln? Wie können wir es hinkriegen, mal runterzufahren und uns auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren?

Vielleicht können und wollen wir auf unsere technologischen Errungenschaften nicht verzichten. Aber wir können beginnen,  damit bewusster umzugehen. Denn wie sollen wir unseren Kindern das Spielen mit dem Smart Phone untersagen, wenn wir selbst es ständig vormachen? Übrigens: Im Silicon Valley achten die meisten Eltern sehr streng darauf, dass ihr Nachwuchs möglichst wenig Zeit mit Smartphones, Tablets und Computern verbringt. Das sollte einem zu denken geben.

Gefragt oder gelangweilt?

Neben dem „digitalen Wahnsinn“ gibt es natürlich noch weitere Ursachen dafür, dass viele von uns sich so gestresst und getrieben fühlen: nicht nein sagen können, Leistungsdruck, Perfektionismus oder die Befürchtung, nicht mehr mitzukommen oder nicht gemocht zu werden. Hinzu kommen Angst vor Langeweile oder Leere. Kennst du das Phänomen, dass Termine sich wundersamerweise sofort wieder auffüllen, sobald einer frei wird? Die  Leere lässt sich heutzutage so leicht stopfen und verdrängen – egal ob durch Freizeitstress, Smartphone, TV oder Tablet. Auch viel arbeiten ist eine effektive Möglichkeit, sich selbst und der Begegnung mit dem Inneren aus dem Weg zu gehen.

Mir selbst wurde das schmerzlich bewusst, als ein Freund zu mir sagte „du hast ja anscheinend nie Zeit.“ Ja, da ist was dran. Von meinem Ausbilder – Dieter Hörner – habe ich damals den Gedanken mitgenommen: „Zeit ist Existenz.“ Das führt zu der Frage: Welche Existenz gestehen wir uns selbst, unserem Leben zu? Wenn wir dieser Frage nachgehen, dann geht es nicht mehr um Zeitmanagement oder Zeitersparnis durch irgendwelche technischen Innovationen. Dann geht es um die Frage: Was ist wirklich wichtig im Leben?

Jeder von uns könnte morgen einen Unfall haben und monatelang im Krankenhaus liegen. Die Erde würde sich weiter drehen. Keiner von uns ist unersetzbar, auch wenn wir das manchmal denken. Keiner von uns weiß, wie lange er oder sie noch lebt. Alle reden davon, man müsse die Zeit optimal nutzen, den Tag genießen, aus jedem Augenblick das Beste rausholen. Aber setzt uns das nicht auch wieder unter Druck? Muss Zeit immer effektiv genutzt werden, oder darf sie auch mal so dahin plätschern?

Was ist wirklich wichtig?

Ich denke, dass die größte Herausforderung „unserer Zeit“ darin liegt, uns noch konsequenter auf unsere eigenen Werte und Prioritäten zu besinnen. Wenn wir selbst Klarheit darüber haben, was uns wichtig ist im Leben, dann finden wir auch den Mut, dafür einzustehen. Dann geht es nicht mehr darum, was die anderen von uns denken oder ob jeder uns mag, sondern darum, dass wir selbst glücklich sind. Und das heißt auch, mit dem Unperfekten glücklich zu sein. Einfach nur zu SEIN, ohne ständig etwas tun oder darstellen zu müssen. Die eigenen Prioritäten zu kennen und zu diesen zu stehen, ohne es allen recht machen zu wollen.

Wie wir das umsetzen, liegt in unserer Hand. Wir selbst können uns dafür entscheiden, einfach mal mit dem Kind – oder auch alleine – in die Bibliothek zu gehen. Wir selbst können beim Essen oder beim Treff mit Freunden das Smartphone ausgeschaltet lassen. Mal wieder ein Buch aus Papier lesen oder eine Postkarte an jemanden schreiben. Und beim Frühstückstisch am Sonntagmorgen mal nicht auf das Smartphone, sondern einfach aus dem Fenster schauen, wie das Wetter ist.

Fragen für die Woche

  • Was ist dir wirklich wichtig im Leben?
  • Was möchtest du mal eine Zeit lang bleiben lassen, was dir unnötig Zeit raubt?
  • Womit möchtest du wieder mehr Zeit verbringen?

Glücksanregungen für die Woche

  • Lasse mal einen Tag lang dein Smartphone aus
  • Schreibe einen Brief oder eine Postkarte an einen Menschen, bei dem du dich länger nicht gemeldet hast

Tipps

Buchtipp: „Das Leben ist keine ToDo-Liste“ von Shirley Seul

Filmtipp: arte-Reportage „Speed. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, anzusehen auf youtube …

Podcast-Tipp: Veit Lindau mit dem Vortrag „Mensch 4.0“, auf youtube…

Zitate

„Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.“ Peter Ustinov

„Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lassen Sie nicht zu, dass die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.“ Steve Jobs