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Glückshormone

Glück beginnt im Gehirn – Glückshormone und ihre Wirkung

Sommerzeit ist Urlaubszeit – zahlreiche Menschen strömen nach zwei Jahren Coronapause an die Flughäfen, um endlich wieder in die Ferne zu reisen und Urlaub zu machen. Vielleicht mit einem Cocktail am Pool oder Strand zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Doch die Realität sieht derzeit noch anders aus: Menschenmassen an den Flughäfen, Sicherheits- und Check-In-Chaos, überfüllte Züge, teure Benzinpreise und wenn man es dann zum Urlaubsort schafft, ist auch nicht immer alles so perfekt, wie man sich das vorstellt.

Dabei geht es uns doch im Urlaub vor allem um eins: wir wollen uns wohl fühlen, glücklich und unbeschwert sein und einfach mal das tun, worauf wir Lust haben. Vielleicht Abenteuer und Action, vielleicht Nichtstun, vielleicht Gemeinschaft mit der Familie erleben.

Welcher Urlaubstyp bist du?

Wäre das nicht schön, wenn das auch ohne die beschwerliche Anreise ginge? Wenn du dir einfach dein körpereigenes Glückscocktail erzeugen und zusammen mixen könntest? Ohne einen ewigen Flug in die Ferne, teures Luxusresort oder nervige Animation? Die gute Nachricht: ja, das geht! Meist reichen ein paar kleine Aktivitäten schon aus, um dich in das „Urlaubsgefühl deiner Wahl“ zu versetzen.

Denn wie wir uns fühlen, entscheidet sich im Gehirn. Je nachdem, was wir gerade erleben, werden bestimmte Botenstoffe aktiviert und über die Synapsen an das Gehirn weitergeleitet. Hier wird das entsprechende Gefühl dazu erzeugt – vielleicht Wohlbefinden, Begeisterung, ein Glücksgefühl oder auch ein „Kick“. Im Folgenden findest du einen Überblick über die verschiedenen Glückshormone, wie sie wirken und wie du sie aktivieren kannst. Vielleicht bekommst du auch eine Idee davon, welcher dieser Urlaube dir am besten entsprechen würde. Und wie du die Gefühle dazu auch ohne die Reise erzeugen kannst.

Dopamin – Genuss pur, Herausforderungen meistern

Wie wäre es mit einem Urlaub in Italien – leckeres Essen, guter Wein, Dolce Vita? Dazu vielleicht ab und zu eine kleine Herausforderung, wie mit Händen und Füßen im Café einen Espresso bestellen? Oder dich mit dem Mietwagen durch den chaotischen Verkehr schlängeln, während alle um dich herum hupen und wild gestikulieren? Mamma Mia, dieses Land kann süchtig machen!

Genauso ist es mit dem Botenstoff Dopamin. Es wird dann aktiviert, wenn wir etwas Leckeres essen, schlemmen und genießen. Aber auch, wenn wir ein Projekt erfolgreich beendet oder eine Herausforderung gemeistert haben.

Dopamin fördert die Durchblutung der inneren Organe und erzeugt ein lebendiges Wohlgefühl. Es regt die Herz- und Nierenfunktion an und verbessert die kognitiven Funktionen. Dopamin stärkt die Feinmotorik und das Koordinationsvermögen. Nicht ohne Grund wird dem Dopamin dieser gewisse Suchtfaktor zugeschrieben, der vor allem durch den „Belohnungseffekt“ entsteht. Hast du es schonmal erlebt, dass du dich zu etwas überwinden musstest – zum Beispiel vom 3-Meter-Brett springen – und es direkt danach gleich wieder tun wolltest? Genau das passiert, wenn wir mit Dopamin vollgepumpt sind. Doch wir müssen nicht mal nach Italien fahren oder irgendwo runterspringen, um den Dopamin-Effekt zu erleben.

Wie lässt sich Dopamin aktivieren?

  • Bewegung an der frischen Luft
  • Lecker essen und trinken – genießen
  • Sich kleine Herausforderungen vornehmen
  • Erfolge feiern

Serotonin – entspannen, aufladen, wohlfühlen

Hättest du mal Lust auf einen richtig schönen Wellness-Urlaub? Mit Yoga und Meditation, tagsüber gechillt in der Sonne liegen, zwischendurch etwas Fahrrad fahren, Stand-Up-Paddeln oder Beachvolleyball spielen?

In dem Fall würdest du deinem Serotonin-Haushalt eine große Freude machen. Serotonin ist das Gute-Laune-Hormon schlechthin und auch als Stimmungsaufheller bekannt. Es reguliert das Herz-Kreislauf-System und senkt das Schmerzempfinden. Es wirkt ausgleichend und entspannend, stärkt unsere Stressresistenz und verschafft uns mehr Elan und Motivation. Insgesamt verbessert es unser Wohlbefinden und die allgemeine Stimmung.

Das Serotonin-Level lässt sich erhöhen durch

  • Bewegung an der frischen Luft
  • In der Sonne relaxen
  • Meditation und Entspannung
  • Folsäure oder Vitamin B (z.B. in Milchprodukten, Cerealien oder Hülsenfrüchten enthalten)

Übrigens: einen Urlaub genau dieser Art findest du auf den Happiness Yoga Ferien…

Endorphine – Energie anheben, Begeisterung entfachen

Stell dir vor, du machst einen richtig lustigen Städtetrip mit deinen besten Freundinnen – zum Beispiel nach London. Ihr habt jede Menge Spaß zusammen, nascht ohne Reue Schokopralinen und lacht euch über jede Kleinigkeit schlapp. Ihr schaut euch abends lustige Filme oder Comedy Shows an und tanzt danach wie im Rausch die ganze Nacht durch. Die wundern Füße in den High Heels und die Erschöpfung der durchgefeierten Nächte bemerkst du nicht einmal. Denn deine Endorphine tanzen vor Begeisterung gleich mit.

Diese Glückshormone lassen jedwedes Erschöpfungssymptom verschwinden. Sie versetzen uns in Euphorie und wirken wie ein natürliches Schmerzmittel, indem sie verhindern, dass Schmerzreize weitergeleitet werden. Endorphine (Kurzform von „endogene Morphine“) stärken die Motivation, erhöhen deine Energie und versetzen dich in eine Art Rauschzustand. Die Stimmung verbessert sich und die sexuelle Lust erhöht sich. Auch ohne teure Wochenendtrips lassen sich

Endorphine aktivieren, zum Beispiel durch:

  • Sport
  • Abtanzen nach deinem Lieblingssong
  • Comedy anschauen
  • Lachen- zum Beispiel mit Lachyoga

Oxytocin – kuscheln und sich verbunden fühlen

Träumst du davon, den Winter mal in einem schönen, gemütlichen Chalet in den Bergen zu genießen? Drinnen mit der Familie und dem Hund gemütlich vor dem Kamin zu sitzen, während draußen der Schneesturm tobt? Bei Kerzenlicht Spiele zu spielen und das Beisammensein und die Harmonie zu genießen? Deinen Kindern heißen Kakao zu machen, ihnen abends liebevoll Gute-Nacht-Geschichten vorzulesen, um dich danach mit deinem Liebsten aufs Sofa zu kuscheln? Dann kannst du gewiss sein, dass hier Oxytocin im Spiel ist.

Oxytocin ist dafür zuständig, dass wir uns verbunden fühlen. Es reduziert Angst, Stress und Aggressivität und lässt uns Treue, Liebe und Empathie empfinden. Dieses Hormon stärkt unser Vertrauen und fördert die soziale Kompetenz. Es wird schon während der Geburt eines Kindes ausgeschüttet und sorgt dafür, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind gestärkt wird, aber auch die zu anderen Menschen. Es wird durch Umarmungen, kuscheln und auch nach dem Sex aktiviert. Für Menschen, sie sich nach einem One-Night-Stand lieber aus dem Staub machen wollen, ist dieses Hormon also eher kontraproduktiv. Doch auch ohne Familienharmonie oder Chalet in den Bergen gibt es

Möglichkeiten, um das „Kuschelhormon“ zu aktivieren:

  • Jemandem ein Kompliment machen
  • Einen Menschen umarmen
  • Kuscheln – oder auf eine Kuschelparty gehen
  • Ein Tier streicheln
  • Gemeinsam singen

Noradrenalin / Adrenalin – Abenteuer erleben

Du stehst nicht auf Familienharmonie, sondern mehr auf Action und Abenteuer? Du möchtest im Urlaub Wildwasser raften, Fallschirm springen, Bungee jumpen, paragliden oder an steilen Felswänden hochklettern? Dann brauchst du definitiv den berühmten Adrenalinkick!

Aber Achtung: Adrenalin sorgt nicht nur für den ultimativen Kick, sondern ist auch ein Stresshormon. Auch wenn es für positiven Stress steht, sollte es nicht in Überdosis und dauerhaft aktiviert sein. Erholungsphasen nach dem Adrenalinkick sind unabdingbar. In der richtigen Dosis eingesetzt kann Adrenalin jedoch Wunder bewirken. Es steigert die Motivation, erhöht die geistige Leistungsbereitschaft und sorgt für Wachheit und Aufmerksamkeit. In brenzligen Situationen lässt es uns sofort handeln und blitzschnell entscheiden: Kampf oder Flucht. Es verschafft uns Mut, neue Dinge anzugehen. Neben den oben genannten Abenteuer-Aktivitäten können wir folgendermaßen

den Adrenalinkick erzeugen:

  • Kleine Herausforderungen meistern
  • Etwas Neues, Ungewöhnliches tun
  • Stresssituationen managen oder etwas organisieren

Phenethylamin – der Verliebtheits-Kick

Und hier noch die Urlaubs-Krönung zum Abschluss – deine Flitterwochen! Egal ob nach deiner Hochzeit oder einfach so – vielleicht hast du dir immer mal so einen richtigen Liebesurlaub gewünscht, zum Beispiel auf den Malediven oder Bali? Ihr seid frisch verliebt, könnt die Hände nicht voneinander lassen, verbringt den ganzen Tag im Bett und geht allenfalls mal kurz zum Schnorcheln oder Essen raus? Dann hat euch vermutlich das „Lusthormon“ Phenethylamin (auch PEA genannt) fest im Griff.

Dieses sorgt dafür, dass wir die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“ spüren, oder auch kribbeln und Herzklopfen. Wir haben durchgehend gute Laune, lassen uns von nichts unterkriegen und erleben immer wieder berauschende Glücksgefühle. Das Lustlevel ist hoch und wir könnten den ganzen Tag im Bett verbringen – natürlich zu zweit. Die Welt da draußen ist unwichtig, wir leben nur noch in unserem eigenen Universum. Da liegt es auf der Hand, wann das Hormon zum Einsatz kommt und

wie wir Phenethylamin aktivieren können:

  • Verliebt sein!
  • Sex haben
  • Marathon laufen

Doch: so schön die Verliebtheit auch ist, die Nebenwirkungen von diesem Hormon können langfristig große Nachteile haben. Der Rausch der Verliebtheit ist nämlich verbunden mit Konzentrationsstörungen, einem unruhigen Gefühl und möglicherweise Schlafstörungen. Vielleicht kannst du dich daran erinnern, dass es im Verliebtheits-Zustand sehr schwer war, einen klaren Kopf zu behalten oder dich auf die Arbeit zu konzentrieren? Kein Wunder, dass die Natur es so eingerichtet hat, dass wir nicht dauerverliebt durchs Leben rennen.

Es gibt aber auch eine Möglichkeit, sich den Kick dieses Hormons wohldosiert und punktuell zu verschaffen. Phenethylamin ist nämlich auch verantwortlich für das so genannten „Runner’s High“, das sich einstellt, wenn wir länger laufen oder Ausdauertraining machen. Also ab in die Turnschuhe und raus zum Training! Die nächste Verliebtheit kommt bestimmt.

Mixe dir dein persönliches Glückscocktail

Die hier beschriebenen Wirkungen und Auslöser der Botenstoffe sind natürlich nur Tendenzen, von denen sich viele überschneiden. Am Ende ist es immer die richtige Kombination aus verschiedenen Hormonen, die dafür sorgt, dass du gute Laune hast, begeistert bist oder dich glücklich fühlst. Ich hoffe, dass das Wissen um diese Hormone und deren Wirkung dir hilft, manche Lebenssituationen besser zu verstehen und möglicherweise gegenzusteuern.

Und wenn du gerade mal nicht in deinem Lieblingsurlaub bist: du kannst auch im Alltag bewusst den Fokus auf die Aktivitäten richten, die dein Glücks- und Wohlfühlgefühl befördern. Ein paar Dinge helfen immer: Bewegung an der frischen Luft, Gemeinschaft mit lieben Menschen und jede Menge lachen!

Wenn es dann doch mal ein richtiger Urlaub sein soll, dann findest du den genialen Glückscocktailmix auf den Happiness Yoga Ferien – sei dabei und schalte ab, tanke dich wieder auf, halte inne und richte dich neu aus!

Viel Spaß dabei und Namasté

Angela

Skurrile Glückstipps

Die 10 skurrilsten Glückstipps

„Genieße den Tag!“…

…„denke nicht an gestern oder morgen.“ – „Lass einfach mal die Seele baumeln.“ Wer kennt sie nicht, all die schlauen Sprüche, die wir immer wieder lesen, von Facebook über Instagram bis hin zum Küchenkalender. Manchmal inspirieren sie uns zum inne halten und Perspektive wechseln. Manchmal ist das alles aber auch sehr platt. Und meist leichter gesagt als getan.

Am 20. März ist Weltglückstag. Da bietet es sich an, ein paar tolle Tipps, happy Hacks und wichtige Weisheiten zu verraten. Doch „genieße den Tag!“ kennen wir schon. Daher kommen hier 10 skurrile Glückstipps, die vielleicht nicht ganz so gewöhnlich sind. Viel Spaß damit!

1. Trinke grünen Tee

Beim Trinken von grünem Tee steigt die Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin, was eine stimmungsaufhellende Wirkung hervorruft. In grünem Tee ist die Aminosäure L-Theanin vorhanden. Diese verstärkt die Produktion von Dopamin und hilft dem Gehirn, in einen Zustand der Konzentration zu gelangen. Also ran an den Tee!

2. Stell dir vor, du bist das Glück

Frage dich, ob du gerne zu dir selbst zu Besuch kommen würdest, wenn du das Glück wärst. Du kannst dir auch einen Stellvertreter für das Glück benennen (einen kleinen Glücksbringer) und dich mit deinem „Glück“ unterhalten. Klingt abgefahren, aber funktioniert!

3. Sei nicht ständig glücklich

Hä, wie jetzt? Aber dafür lese ich das doch hier, magst du jetzt denken. Genau das ist ja das Paradoxe am Glück: Meist sind wir dann glücklich, wenn wir dem Glück NICHT hinterher rennen. Wie oft denken wir, „ich kann erst glücklich sein, wenn – die Beförderung, der perfekte Partner, das Wunschauto da ist – sprich, alles perfekt ist!“ Doch die Kunst des glücklich seins besteht darin, nicht immer glücklich sein zu müssen. Vielmehr gilt es, zu akzeptieren, dass eben auch negative Ereignisse und fehlerhafte Menschen zum Leben dazu gehören. Dann lebt es sich einfach entspannter.

4. Faulenze!

Moment mal – heißt es nicht immer, das Glück liege im Tun und man solle aktiv sein? Klar tut auch Bewegung gut. Doch genauso sollten wir uns mal Zeiten des Nichtstuns gönnen. Und zwar ohne auf das Smart Phone zu starren oder etwas „Nützliches“ zu tun. Das Gute dabei: solche entspannten Phasen nutzt unser Gehirn, um neue Energie aufzuladen und hinterher umso kreativer zu sein.

5. Lache laut und albern

Beim Lachen werden jede Menge Glückshormone ausgeschüttet. Selbst dann, wenn wir nur so tun als ob wir lachen und sich das Ganze ziemlich albern und seltsam anfühlt. Doch wer regelmäßig lacht, kann nachweislich besser mit Stress klar kommen und nimmt viele Dinge im Leben nicht so bierernst. Das gibt dem Leben einiges mehr an Leichtigkeit. Beim Lachyoga findet man Gleichgesinnte, um dies mal auszuprobieren.

6. Wühle im Dreck

Ab in den Garten oder auf den Balkon! In Erde – zum Beispiel Blumenerde – befinden sich reichlich Bakterien, die auf das Gehirn wie ein Antidepressivum wirken. Diese können dazu beitragen, dass vermehrt Serotonin ausgeschüttet wird und das Wohlbefinden steigt. Von diesen positiven Effekten berichten auch Studien mit Krebspatienten – diese verspürten danach mehr Lebensqualität.

7. Hab regelmäßig Sex

Gut, so überraschend ist diese Erkenntnis jetzt nicht. Aber Schweizer Psychologen der Universitäten Lausanne und Fribourg wollten es genau wissen, ob und warum Sex glücklich macht. Anhand einer großen Online-Umfrage in den USA fanden sie heraus, dass tatsächlich ein Zusammenhang zwischen regelmäßigem Sex und der Lebenszufriedenheit besteht. Doch Achtung an alle, die jetzt losziehen und jemanden abschleppen wollen: Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem guten Gefühl hat laut Studie auch die durch den Sex entstandene Verbundenheit mit dem Partner sowie das Kuscheln und Reden danach. Schlechte Nachrichten also für alle One-Night-Stand-Liebhaber:innen.

8. Sei ordentlich

Laut Glücksexpertin Gretchen Rubin verleiht es uns innere Ruhe, wenn wir im Äußeren alles in Ordnung haben. Dazu gehören eben auch bestimmte Strukturen und Rituale im Alltag wie das Bett machen. Es gibt uns das Gefühl, die Dinge im Griff zu haben, verleiht uns mehr Selbstwertgefühl und somit auch mehr Zufriedenheit. Auch ordentliches Entrümpeln lässt erfahrungsgemäß nicht nur die Wohnung neu erblühen, sondern verschafft uns Klarheit und Zufriedenheit in der Seele.

 

9. Werde gemächlich

Dieser Tipp kommt übrigens vom Papst höchstpersönlich. Er rät dazu, langsamer zu werden und nennt dabei durchaus unkatholische Aktivitäten wie Yoga oder Meditation. Er empfiehlt, Stress zu vermeiden und gemütlicher zu leben. Und tatsächlich: es gibt Studien, die belegen, dass Gemütlichkeit das Leben verlängert. Hoffen wir also, dass der Papst sich nicht aufreibt bei all seinen Dienstpflichten und uns noch lange erhalten bleibt. Der nächste Tipp kommt ebenfalls vom Papst.

10. Lass die Jungen arbeiten

Wie, doch nicht faulenzen? Hier bezieht sich Franziskus wohl eher auf die Tatsache, dass viele junge Menschen arbeitslos sind und somit deren Selbstwertgefühl stark leidet. Er appelliert an alle Unternehmer:innen, Jobs für junge Menschen anzubieten. Man müsse ihnen zudem die Qualifikationen verschaffen, die sie in die Lage versetzen, „den Speck nach Hause zu bringen“ und die darin liegende Würde zu spüren.

Genereller Tipp obendrauf: Anderen Menschen etwas Gutes tun macht immer glücklich (siehe auch Blogartikel „glücklich machen macht glücklich“). Und vielleicht fällt dir ja auch etwas ein, womit du andere am Weltglückstag glücklich machen kannst. Auch dabei wünsche ich viel Spaß!

Was ist der Weltglückstag?

Mit dem „Weltglückstag„, den es seit 2013 gibt, haben die Vereinten Nationen anerkannt, dass Glück ein „grundlegendes Ziel für die Menschen“ ist. Sie betonen, dass „Fortschritt“ nicht nur Wachstum bedeuten sollte – sondern auch die Erhöhung von Glück und Wohlbefinden für die Menschen. Sie berufen sich dabei auf die drei Säulen „Soziales“, „Wirtschaft“ und „Umwelt“, die gleichsam wichtig sind. Auch bei den „17 Zielen für nachhaltige Entwicklung“ (2015 von den UN beschlossen) geht es nicht nur um Reduzierung der Armut, sondern auch um Wohlbefinden und Gesundheit, Frieden, Gerechtigkeit, Bildung und Nachhaltigkeit. Das kleine Land Bhutan macht es vor. Schon seit den 70er Jahren hat hier das „Bruttonationalglück“ vor dem Bruttosozialprodukt Priorität. Bereits die Schulkinder erlernen hier „Glückskompetenzen“ wie Achtsamkeit, Empathie und Meditation.

Weitere Glücklichmacher

Online-Kurs „Aktiviere dein inneres Glück“

Lachyoga-Workshop

Glückstipps auf Youtube

11 ernst zu nehmende Fakten über das Lachen

Witze, hahaha

„Was ist grün, hat einen Rückenpanzer und sitzt im Gefängnis?

Mein Sohn blickt von der Apotheken-Kinder-Zeitschrift „medizini“ auf, in der er die Witze-Seite aufgeschlagen hat. „Keine Ahnung“, sage ich. Er: „Die Schuldkröte!“

Ich bin dran und lese weiter: „Treffen sich zwei Fremde. Sagt er eine zum anderen: „Sie wirken so nervös.“ Sagt der: „Ja. Ich habe vor Jahren einen Bumerang weggeworfen. Seitdem lebe ich in Angst.““

Mein Sohn ist am Zug: „Wo spielen die besten Pilze Fußball?“ Ich: „Keine Ahnung.“ Er: „In der Champignons League.“

Wir lachen uns schlapp. Können uns gar nicht mehr einkriegen. Abends im Zoom-Call erzähle ich die Witze meinen Trainerkolleg:innen. Auch hier entsteht viel Gelächter und sofort gute Stimmung! Und das, obwohl ich doch auf meinen Lachyoga-Seminaren immer erzähle, dass das Lachen über Witze nicht so wirkungsvoll ist wie das länger andauernde und bewusst initiierte „Lachen ohne Grund“. Doch letztendlich gilt: Wie wir ins Lachen kommen, ist am Ende völlig egal. Hauptsache, wir lachen oft, viel und gerne! Das lohnt sich allemal – nicht nur, weil der Volksmund es sagt. Sondern auch, weil zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, wie gesund das Lachen ist. Ein paar Fakten dazu habe ich hier zusammen getragen. Und die sollten wir durchaus ernst nehmen.

1. Lachen stärkt das Immunsystem

Mehrere Universitäten konnten bereits in den 90er Jahren die Wirkung des Lachens auf das Immunsystem belegen. Unter anderem die University of Waterloo in Ontario (Psychologe Herbert Lefcourt). Sie ließen Probanden 10 Minuten lang Sketche anschauen und nahmen dann die Blutwerte. Demzufolge hatten diese deutlich mehr Immunglobuline  – also Antikörper für die Immunabwehr – im Blut, als die Teilnehmer:innen einer Kontrollgruppe. Auch fand man anhand von mehreren Studien heraus, dass der Körper nach dem Lachen mehr natürliche Killerzellen (NK-Zellen) produzierte (z.B. Mary P. Bennett, Western Kentucky University in Bowling Green). Wir sollten also nicht immer gleich auf Medikamente setzen, sondern können auch so jederzeit etwas für unser Immunsystem tun – und noch Spaß dabei haben!

2. Lachen senkt das Schmerzempfinden

Die Psychologin Deborah Hudak vom Allegheny College in Meadville (Pennsylvania, US) hat mit leichten Elektroschocks die Schmerempfindlichkeit ihrer Proband:innen gemessen. Diejenigen, die vorher eine lustige Komödie angesehen hatten, reagierten weniger empfindlich als diejenigen, die einen ernsten Film angeschaut hatten. Dies wird vor allem darauf zurückgeführt, dass beim Lachen Endorphine ausgeschüttet werden, die wiederum die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn bremsen. Bei einer ähnlichen Studie sollten die Probanden ihre Hände in eiskaltes Wasser tauchen, was ebenfalls die „Lachgruppe“ besser verkraftete. In der Schmerztherapie wird daher das Lachen immer häufiger als begleitende Maßnahme eingesetzt.

3. Lachen aktiviert Glückshormone

Laut Humanbiologen Carsten Niemitz wird beim Lachen verstärkt Serotonin ausgeschüttet. Serotonin ist ein „Neurotransmitter“ – ein Botenstoff, der in unserem Nervensystem Informationen von einer Nervenzelle zur anderen weitergibt. Serotonin beeinflusst zahlreiche Prozesse, zum Beispiel unsere Emotionen, das zentrale Belohnungssystem, Stimmung und Antrieb sowie den Schlaf-Wach-Rhythmus. Manche Mediziner vermuten, dass ein Mangel an Serotonin zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen führt. Serotonin wird daher gerne als „Glückshormon“ bezeichnet.

Laut Humorforscher Michael Titze gibt es zudem Hinweise, dass die Produktion von Endorphinen bei intensivem Lachen gefördert wird. Endorphine sind körpereigene Hormone und werden ebenfalls als „Glückshormone“ bezeichnet. Wenn wir mit Endorphinen vollgepumpt sind, gelangen wir in einen fast rauschartigen Zustand der Euphorie und fühlen uns rundum zufrieden. Endorphine wirken nicht nur stimmungsaufhellend, sondern haben auf mehrere Körperfunktionen einen positiven Einfluss – zum Beispiel auf Schlaf, Immunsystem, Sexualhormone, Stress und Hungergefühl. Na, wenn das mal keinen Lach-Versuch wert ist!!

4. Lachen hilft gegen Stress

Bei weiteren Studien hat man festgestellt, dass durch Lachen die Stresshormone Adrenalin und Kortisol im Blut sinken. Dadurch wird ein Entspannungseffekt erzeugt, der die Pulsfrequenz und auch den Blutdruck in den Adern senkt. Außerdem sind Menschen durch das Lachen auch mental besser gegen Stress gewappnet, so der Humorforscher Herbert Lefcourt. Seine Probanden konnten z.B. besser unter Zeitdruck schwierige Rechenaufgaben lösen, nachdem sie herzhaft gelacht hatten. Auch der Muskeltonus war noch bis zu 45 Minuten nach dem „Lachprogramm“ gesenkt, woraus man auf einen sehr entspannten Zustand schließen konnte. Wie schön wäre doch die Vorstellung, dass die Menschen auch nur einen Tick gelassener durchs Leben gehen könnten. Ich bin davon überzeugt: Viele Streits, viel Nerv, viel Stress würde sich von selbst erledigen. Und alles ein bisschen bunter und freundlicher werden.

5. Lachen lindert Diabetesfolgen

Gemeinsam mit dem Diabetesspezialisten Stanley Tan führte Psychologie-Professor Lee Berk (Loma Linda University) eine Studie mit Diabetes-Patient:innen durch. Die Hälfte sollte zusätzlich zu den üblichen Medikamenten täglich eine halbe Stunde einen lustigen Film anschauen. Die positiven Auswirkungen zeigten sich bereits nach zwei Monaten: Bei der „Lachgruppe“ waren nicht nur die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin gesenkt, sondern auch die Werte für Blutfette und Entzündungsreaktionen. Dies wiederum bedeutet ein geringeres Risiko für Arterienverkalkung und „Arteriosklerose“, was normalerweise eine typische Spätfolge der Diabetes-Erkrankung ist und im Herzinfarkt enden kann. Nach einem Jahr war außerdem die Konzentration des „guten“ HDL-Cholesterins bei den Proband:innen um ein Viertel angestiegen. Dieses „gute Cholesterin“ sorgt dafür, dass „schlechtes“ LDL-Cholesterin entsorgt wird und somit die Gefäße geschützt werden. So kann man also mit Lachen nicht nur Diabetes-Spätfolgen mindern, sondern auch Herzinfarkt vorbeugen.

6. Lachen trainiert die Bauch- und Rückenmuskulatur

Bei einer Studie der Universität Münster (Ulrich Rehmes mit Prof. Heiko Wagner) wurde die Muskelaktivität von Probanden anhand von Elektroden gemessen. Erst bei gängigem Bauchmuskeltraining und Rückenübungen, dann bei Lachyoga-Übungen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Muskelbeanspruchung während des Lachens ähnlich wie bei physiotherapeutischen und rückenstärkenden Fitness-Übungen war – oftmals sogar stärker. Eine gute Nachricht für alle Fitness-Studio-Muffel!

7. Lachen verbraucht Kalorien

In einer Untersuchung der Vanderbilt University, Nashville (Maciej Buchowski) ließ man die Teilnehmer:innen lustige Videos ansehen und maß dabei verschiedene Werte: Herz- und Atemfrequenz, stärkeres Lachen, verbrauchten Sauerstoff und ausgeatmetes Kohlendioxid. Anhand dessen konnten die Experten folgern, dass bei 10-minütigem herzhaften Lachen um die 50 Kalorien verbraucht wurden. Dies entspricht immerhin der Hälfte des Kalorienverbrauchs, den man im gleichen Zeitraum beim Krafttraining hätte.

8. Lachen verbindet

Laut Neuro- und Kognitionsforscherin Sophie Scott stärkt Lachen die sozialen Bindungen – zumal es häufig in der Kommunikation als Ausdrucksmittel eingesetzt wird. Oft wird sogar in „normalen“ oder langweiligen Gesprächen das Lachen eingesetzt – dabei lachen Menschen bis zu 7 Mal in 10 Minuten. Telefonieren ist für eine solche heitere Verbindung eher ungeeignet: Laut Psychologen Robin Dunbar lacht man mehr und ist hinterher glücklicher bei Gesprächen, in denen man sich gegenseitig sieht. Ob man dabei persönlich spricht oder per Video (z.B. Skype oder Zoom), ist nicht entscheidend. Diese Erkenntnis verschafft Zuversicht, gerade in Zeiten, in denen wir lock-down-bedingt sehr auf die Video-Connection angewiesen sind.

Scott betont außerdem: wenn wir gegenüber anderen Menschen lachen, dann zeigen wir ihnen, dass wir sie mögen. Gemeinsam ist es leichter, über Missgeschicke und Ärgernisse zu lachen. Lachen hilft uns, unsere Emotionen zu regulieren, wo wir sonst vielleicht übereagieren würden. „Lachen verbindet“ – aus gutem Grunde ist dies mein Markenzeichen und Lieblings-Slogan!

9. Lächeln verlängert das Leben

Ernest Abel und Michael Kruger von der Wayne State Universität in Michigan haben Fotos von Baseball-Spielern in drei Stufen ausgewertet. Die Forscher prüften 184 Spieler, die mit der Zeit gestorben waren und verglichen deren Lebensjahre mit dem Lächeln auf den alten Bildern (Studie: „Smile Intensity in Photographs Predicts Longevity“). Es zeigte sich: Diejenigen mit dem strahlendsten Lächeln hatten ein sieben Jahre längeres Leben! Sie wurden im Schnitt 79, die ernsten Menschen nur 72 Jahre alt. Wer also damals schon glücklich und optimistisch eingestellt war, schien auch ein gesünderes und erfüllteres Leben zu leben.

Ähnliche Ergebnisse erzielten Lee Anne Harker und Dacher Keltner von der Universität von Kalifornien in Berkeley. Sie analysierten die Frauenbilder in College-Jahrbüchern anhand der Stärke ihres Lächelns. 30 Jahre später folgte die Auswertung. Die Gruppe der strahlend Lächelnden (50 von 114) war überwiegend glücklich verheiratet und erzielte Höchstwerte bezüglich physischer und psychischer Gesundheit.

10. Lachen braucht keinen Humor

Der Hauptgrund, warum wir lachen, ist die Ansteckung durch andere, sagt Kognitionsforscherin Sophie Scott. Dabei sei es gar nicht so wichtig, worüber der andere lacht. Wir lachen einfach darüber mit, dass derjenige lacht. Babys und sogar einige Säugetiere lachen, ohne dass sie Humor oder Witze kennen. Der Psychologe Jaak Panksepp nennt Lachen eine Einladung zum Spiel. Dies passiert bei Säugetieren (z.B. wenn sie gekitzelt werden) und auch bei Babys und Kleinkindern. Aus gutem Grunde kultivieren wir auch bei der Methode Lachyoga die kindliche Verspielthteit. Das macht kreativ und ausgelassen.

11. Humor macht glücklich

Der Psychologe Willibald Ruch führte eine Online-Befragung mit 2.500 Personen durch. Dafür hatte er einen Fragebogen entwickelt, der die Humorneigung der Menschen erfasst (State-Trait-Heiterkeitsinventar). Dieser unterscheidet zwischen der vorübergehenden Stimmung (State) und der dauerhaften Neigung, auf humorvolle Dinge zu achten oder selbst humorvolle Dinge zu tun (Trait). Diejenigen mit der größeren Humorneigung hatten eine höhere Lebenszufriedenheit.

Lachen über Comedy oder Lachyoga – was ist besser?

Bezüglich der hier beschriebenen Wirkungen ist es zunächst unerheblich, ob das Lachen durch lustige Filme, Comedy, die Ansteckung durch andere oder selbst initiiert wird – wie z.B im Lachyoga. Wenn wir uns Comedy anschauen, lachen wir ja nicht die ganze Zeit laut, sondern schmunzeln oft eher in uns hinein. Beim Lachyoga initiieren wir das Lachen selbst über das „so tun als ob“. Auch das „so tun als ob“ wirkt schon auf den Körper und das Gehirn. Noch entscheidender ist es allerdings, dass wir – je öfters wir dies „üben – umso leichter in das „echte Lachen“ hinein kommen. Hier hilft dann auch der Ansteckungseffekt – und der funktioniert auch virtuell, wie wir gelernt haben. Denn Lachyoga findet meist in der Gemeinschaft statt, egal ob live oder per Zoom-Konferenz. Hinzu kommt beim Lachyoga – oder auch bei verschiedenen Formen der Humortherapie – dass hier die eigene Situation positiv umgedeutet werden kann. Stress wird lachend losgelassen, Wünsche lachend an das Universum geschickt, der erhobene Zeigefinger macht plötzlich richtig Spaß und das „über sich selbst lachen“ wird zur Königsdisziplin.

Let’s laugh!

So oder steht fest: Wer viel lacht, lebt gesünder und glücklicher! Laut Psychologen Nicolas Guéguen empfehlen mittlerweile sogar viele Mediziner, Humor und Lachen in die ärztliche Ausbildung zu integrieren, zum Beispiel in Form von Lachyoga oder mit Übungen zur bewussten kognitiven Umdeutung. Hinzu kommt: Wer viel lacht, hat eine positive Ausstrahlung, bringt diese in das eigene Umfeld hinein und sorgt dafür, dass auch andere Menschen glücklich sind. Also: Lasst uns dem Virus trotzen und unsere eigene Lach Epidemie starten!

Love & Laughter

Angela

 

Du möchtest mehr Lachen und Leichtigkeit in dein Leben bringen? Dann komm zum nächsten Kurs, lerne effektive Methoden kennen und verbinde dich mit Gleichgesinnten!

 

„Humor ist grundsätzlich ein gutes Ventil in schlechten Zeiten. Allerdings gilt auch da unbedingt das Prinzip: mit Maß, Ziel und Fingerspitzengefühl.“ Gerd Dudenhöffer, Kabarettist

Lachen – JETZT!

Fünf Gründe, warum Humor und Lachen gerade jetzt wichtig sind

Neulich war ich einkaufen. Es war eine komische Stimmung, ziemlich gedrückt. Aufgrund der Coronakrise gab es nur wenige Einkaufswagen. Jeder musste Abstand halten, die Kassierinnen waren hinter Plexiglas und wirkten ziemlich down. Die übliche rheinische Fröhlichkeit, über die ich mich sonst als Nordlicht immer freue, schien der Virusangst erlegen zu sein. Entsprechend gedrückt kam ich vom Einkauf nach Hause. Irgendwie bekam ich dann Lust, meine Lieblingsmusik anzumachen und abzutanzen – und es wirkte.

Mein Sohn wollte sich erst beschweren, aber er hatte keine Chance. Das Tanzen endeten in gemeinsamen Kissenschlachten, Judo und Karate ausprobieren und sich mal so richtig austoben. Danach fühlte ich mich so lebendig wie lange zuvor nicht mehr. All das Starre, all das Unterdrückte der letzten Tage kam heraus und jagte mir wieder Leben durch die Adern. Mir wurde klar: Freude, Begeisterung, Lebendigkeit, Lachen – das ist auch in schwierigen Zeiten möglich – und so wichtig.

Mit Lachen und Humor Krisen meistern

Schaut man sich die Geschichte der Menschheit an, so waren Lachen und Humor schon immer ein wichtiger Überlebensfaktor. Selbst in ihren schwärzesten Momenten haben sich Menschen den Humor und das Lachen nicht nehmen lassen.

Doch warum ist es so wichtig, zu lachen? Und das in Zeiten, in denen es doch so gar nichts zu lachen gibt? Hier lohnt sich ein Blick auf die Methode des Lachyoga und die Philosophie dahinter. Als langjährige Lachyoga-Trainerin spreche ich natürlich aus eigener Erfahrung – aber auch aus der Erfahrung vieler Teilnehmer*innen. Wie können wir das Lachen nutzen, um in guter Energie durch die Krise zu kommen? Das beginnt bei der Grundhaltung:

1. Nicht das, was passiert, ist entscheidend, sondern unsere Einstellung dazu

Das, was im Außen, in der Welt, passiert, können wir derzeit nicht ändern. Aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren. Wir können entweder unsere Angst füttern oder unsere Zuversicht stärken. Lachen und Humor helfen uns, optimistisch zu bleiben.

2. Lachen löst nicht alle Probleme – aber es hilft uns, sie besser zu bewältigen

Wenn wir in der Krise lachen, bedeutet das nicht, dass wir Probleme oder Gefühle verdrängen. Im Gegenteil: Lachen ist ein Katalysator, um Gefühle endlich mal rauszulassen. Lachen hilft uns, all die Emotionen freizusetzen, die sich vielleicht schon lange in uns angestaut haben. Manchmal kommt nach dem Lachen das Weinen, nach dem Weinen die Wut, nach der Wut wieder das Lachen. Und das ist gut so. Gefühle wollen gelebt werden, und alles gehört dazu.

„Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen.“ Viktor Frankl

 

3. Lachen wirkt positiv auf unsere Gedanken und Emotionen

Wir werden derzeit bombardiert mit Schreckensnachrichten. Es fällt schwer, sich dem zu entziehen. Es geht ja auch nicht darum, die Augen vor der Realität zu verschließen. Die Welt da draußen ist nun mal gerade im Chaos. Wir können dennoch etwas tun, um unseren Geist schnell wieder aus diesem Kreislauf von Grübeln und Sorgen heraus zu holen. Zum Beispiel meditieren. Doch vielen fällt das Abschalten schwer in Zeiten, in denen draußen der Sturm tobt.

Auch Lächeln und Lachen sind eine Art von Meditation. Denn das, was wir aktiv mit dem Körper machen, wirkt sich auch positiv auf den Geist aus. Allein wenn wir die Mundwinkel zu einem Lächeln hochziehen, werden Signale an das Gehirn gesendet, dass es uns gut geht. Endorphine werden ausgeschüttet, die Stimmung verbessert sich. Wenn wir dann zusätzlich noch lachen – selbst wenn es nur die Muskelaktivität des Lachens ist – steigt der Serotonin- und Dopaminspiegel, wir kommen in ein Gefühl der Leichtigkeit. Die körpereigene „Glückschemie“ sorgt dafür, dass der Kopf frei wird – frei von trüben Gedanken und Sorgen. Wir müssen nicht nachdenken oder analysieren, sondern einfach nur das Lächeln und Lachen ausprobieren. Die Veränderung der inneren Einstellung geschieht automatisch.

4. Lachen stärkt das Immunsystem

Ein gutes Immunsystem kann nicht nur in diesen Zeiten, sondern auch generell überlebensentscheidend sein. Wer fühlt sich nicht bedroht, wenn sich eine Krankheit ausbreitet, gegen die es bisher weder ein Heilmittel noch einen Impfstoff gibt? Das einzige, worauf wir jetzt hoffen können, sind unsere Selbstheilungskräfte. Und das eigene Immunsystem. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass länger andauerndes Lachen dazu führt, dass im Blut die Anzahl der „Killerzellen“ steigt. Diese sorgen dafür, dass Krankheiten keine Chance haben und die Gefahr der Ansteckung sich verringert.

Wenn Lachen zusätzlich mit tiefen Atemübungen kombiniert wird, gelangt mehr Sauerstoff als üblich in die Körperzellen. Auch das stärkt das Immunsystem und verhindert, dass kranke und schädliche Zellen sich ausbreiten können. Zusätzlich wird die Lungenkapazität gestärkt, das Atemvolumen erhöht sich. Durch die Zwerchfellbewegung werden alle inneren Organe massiert.

5. Lachen verbindet

Auch in der jetzigen Weltkrise erleben wir, dass Lachen und Humor sich nicht unterkriegen lassen. Überall entstehen lustige Videos, scherzhafte Bildchen werden über die Social Media Kanäle um die Welt gejagt. Doch wir brauchen nicht immer lustige Bildchen und Videos, um gemeinsam zu lachen. Jeder und jede hat die Möglichkeit, sich im Lachen zu verbinden. Lachyoga – oder auch „Lachen ohne Grund“ – ist eine geniale Möglichkeit, auch in schwierigen Zeiten zu lachen und sich gleichzeitig mit Menschen verbunden zu fühlen.

Wir brauchen keinen Humor, um zu lachen. Aber wenn wir regelmäßig lachen, dann entwickeln wir Humor. Und wir richten automatisch den Fokus wieder mehr auf die schönen Dinge im Leben. Wir gewinnen an Zuversicht und Optimismus und bekommen eine positive Lebenseinstellung. Das verschafft uns eine positive Ausstrahlung – und die kommt bekanntermaßen vom Umfeld zurück.

Probiere es aus!

Namasté Angela

 

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Humor – der rote Faden, der das Leben leichter macht

Humor – nicht immer passend

„Steht am Wochenende etwas an?“ fragt mich mein Partner – weil er sich mit Kumpels verabreden und dabei netterweise Rücksicht auf die Familien-Wochend-Planung nehmen will. „Nö“, sage ich, „höchstens wir in der Schlange beim Einkaufen“. Das findet er nicht lustig. Gut, nach einem langen Arbeitstag ist man vielleicht für solche Späßchen nicht mehr zu haben. Humorversuch missglückt – ich nehm’s mal mit Humor. Denn ich habe mir neulich vorgenommen, bewusst mit noch mehr Humor durch den Alltag zu gehen.

Oft funktioniert es auch. Mit meinem 6-jährigen Sohn zum Beispiel. Auf Zypern waren wir mit einem öffentlichen Bus unterwegs, um zu verschiedenen Ausgrabungsstätten zu fahren. Der Busfahrer entpuppte sich als Choleriker vom Feinsten. Erst machte er eine arme Nonne runter, weil sie nicht die passenden Münzen dabei hatte. Dann wies er barsch einen älteren Herrn zurück, der seinen Koffer mit zum Platz nehmen wollte, statt ihn – wie es sich gehört – nach unten in den Gepäckraum zu verfrachten. Das Ganze gipfelte darin, dass er ein junges Pärchen laut anschrie und mitten auf der Straße rauswarf, weil sie es gewagt hatten, vor dem Anhalten des Busses aufzustehen.

Mein Sohn wirkte etwas eingeschüchtert, und ich fragte mich, ob ich ihm die Weiterfahrt mit diesem überhitzten Choleriker überhaupt noch zumuten konnte. Dann sagte ich einfach zu ihm: „Weißt du: Diese Busstrecke ist weltberühmt dafür, dass sie den unfreundlichsten Busfahrer von ganz Zypern hat. Jetzt haben wir das auch mal erlebt.“ Als uns dann auf der Rückfahrt wieder der gleiche cholerische Busfahrer mit finsterer Mine erwartete, grinsten mein Sohn und ich uns nur vielsagend an. Diese Geschichte haben wir danach immer wieder gerne erzählt und jedes Mal darüber gelacht. Humoreinsatz gelungen.

Humor schreibt Geschichten

Mit Humor verbinde ich auch bestimmte Situationen im Leben, über die ich immer wieder gerne lache, selbst Wochen oder Jahre später. So habe ich zu meinen Agenturzeiten mal einen wichtigen und sehr sensiblen Kunden, der mit Nachnamen „Herrmann“ hieß, mit „Sehr geehrter Herrmann“ angeschrieben und es leider erst gemerkt, als die Mail schon raus war. Noch heute lache ich darüber. Genauso über das Gespräch mit drei Mitarbeiterinnen in einem Unternehmen, das kürzlich statt fand. Dort hatte ich vorher in einem Workshop über die Miesmacher und Pessimisten dieser Welt gesprochen. Die eine sagte hinterher zu mir: „Ich bin mit einem Pessimisten verheiratet, obwohl ich Optimistin bin – anscheinend ziehen sich Gegensätze an.“, die nächste bestätigte das Gleiche. Die Dritte sagte daraufhin: „Ich bin Single – ich suche noch einen Pessimisten.“

Fettnäpfchen und Missgeschicke? Mit Humor geht’s leichter

Das Leben wird leichter mit Humor. Humor ermöglicht einen Perspektivenwechsel, er macht alles etwas erträglicher, Schlimmes ist nicht mehr so schlimm. Humor hilft uns, über die Missgeschicke des Lebens zu lachen, vor allem auch über die eigenen Missgeschicke. Das, worüber wir uns aufregen könnten, wird plötzlich lustig, und wenn wir es richtig verpacken, wird sogar eine gute Story daraus. Nicht ohne Grund sind Comedys und Kabarett so beliebt – vor allem die, in denen Menschen sich ständig selbst zum Affen machen. Situationen, in denen anderen genau das passiert, vor dem wir Angst haben. Angst, bestimmten Ansprüchen nicht zu genügen, Angst, dass andere uns schief anschauen, wenn wir etwas Dummes sagen oder tun. Die Tatsache, dass sowas auch anderen passieren kann – und wenn es nur im Film ist – lässt uns menschlicher fühlen. Sich blamieren im Edelrestaurant, im Kostüm zu einer Party kommen, die gar keine Kostümparty ist, den Schlussstrich des Freundes für einen Heiratsantrag halten. Manchmal bitter, das Ganze – und trotzdem macht es Spaß, über die Blamagen anderer zu lachen.

Ich liebe es ja zum Beispiel, wenn im Kabarett über die Helikopter-Mamas gescherzt wird. Wenn ich im richtigen Leben eine treffe, fühle ich mich immer so unzulänglich. Weil mein Sohn halt noch nicht chinesisch lernt oder Klavier spielt, und weil er zum Fußballtraining eher überredet werden muss, statt jetzt schon ehrgeizig und diszipliniert seine künftige Profi-Karriere vorzubereiten oder gar für den Auftritt als Star-Pianist zu üben. Andererseits erkenne ich mich auch selbst wieder in der Heli-Mama-Satire. Schließlich helfe auch ich dem Kind immer noch beim Anziehen, bin ständig als Chauffeurin im Einsatz und stelle bei Kälte sofort sicher, dass er auch ja drei Schichten Kleidung an und noch ne Winterjacke drüber hat.

Ist Humor das Gleiche wie Lachen?

Humor ist super! Doch kann man das lernen? Oder wenigstens üben? Als „Lachexpertin“ stelle ich immer wieder fest, dass Humor und Lachen gerne in einen Topf geworfen werden. Doch meiner Meinung nach ist Lachen eher eine Folge von Humor, quasi ein Symptom oder eine Begleiterscheinung. Denn Lachen kann auch anders ausgelöst werden, wie wir aus dem Lachyoga wissen – nämlich durch Hochziehen der Mundwinkel, gefolgt von einem stoßweise absichtlich abgegebenen „Hahahahaha“. Zum wirklich herzhaften Lachen braucht es dann nicht mehr viel.

Humor hingegen ist erstmal kognitiv einzuordnen. Wir hören oder sehen etwas, das nicht zusammen passt, das Gehirn wird in die Irre geleitet, um dann das Lachen als befreienden Reflex auszulösen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Humor.

Formen von Humor

Manche Menschen können sich über Situationskomik vor Lachen ausschütten. Mein Partner zum Beispiel schaut mit Freude all diese lustigen Videos, bei denen Menschen rückwärts vom Laufband fallen, beim Springen mit dem Mountain Bike im Bach landen oder mit einer Rüttelplatte in der Hand versuchen, ein Bier zu trinken. Ich finde das eher befremdlich. Wobei – das mit der Rüttelplatte ist zugegebenermaßen schon lustig (siehe hier…).

Ich stehe da schon eher auf Wortwitze. Sowas wie „der Scheck heiligt die Mittel“ oder „das Leben muss ja auch einen Gin machen“. Ja, auch über so flache Reißer wie „Wie nennt man das Lieblingsessen von Models? – Laufsteak“ oder über „Was macht ein Dieb im Zirkus? – Clown.“ kann ich mich wegschmeißen.

Auch Übertreibungen sind eine intelligente und humorvolle Art, auf provozierende Fragen gewitzt zu antworten, statt sich zu rechtfertigen. So fragt der Tourist den Bürgermeister des Kurortes: „Ist das Klima hier wirklich so gesund?“ – „Und ob! Um den Friedhof endlich einweihen zu können, waren wir gezwungen, unseren ältesten Einwohner zu vergiften.“

Humor lebt zudem von Widersprüchen und Paradoxien – also einer Aussage, die entweder so banal ist, dass sie schon wieder lustig ist, oder die man einfach nicht erwartet. Darunter fallen auch Aussagen wie „Maß halten sollte man nicht übertreiben“ oder „Reinkarnation? Nur über meine Leiche!“

Besonders pikant ist natürlich der schwarze Humor. Dazu passt die Aussage von Woody Allen „Ich habe keine Angst vor meinem eigenen Tod. Ich möchte einfach nicht da sein, wenn es passiert.“

Wie definiert man Humor?

Doch Humor ist nicht nur eine Ansammlung guter Witze. Humor ist eine Lebenseinstellung. Sigmund Freud definierte Humor als “ Seelische Grundhaltung, die in den Missständen des Lebens menschliche Unzulänglichkeiten erkennt und lachend verzeiht.“ Laut Wikipedia ist Humor „die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Gerne wird dazu auch die Aussage „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ von dem deutschen Schriftsteller Otto Julius Bierbaum zitiert.

Der Ursprung von Humor

Laut ursprünglicher Wortherkunft bedeutet Humor, lateinisch umor, Feuchtigkeit oder Flüssigkeit. In der griechischen Antike wurde Humor mit den vier Körpersäften assoziiert, die entscheidend sind für Leben und Gesundheit. Die seelische Gestimmtheit des Menschen war gemäß der von Galen entwickelten Temperamentenlehre von den im Körper wirksamen Säften abhängig, die das cholerische, melancholische, phlegmatische oder sanguinische Temperament hervorbringen. Wenn diese vier Körpersäfte ausgeglichen waren, war ein Mensch gesund. Neben dieser durchaus schlüssigen Theorie weiß man heute auch aus wissenschaftlicher Sicht, dass humorvolle Menschen viele Vorzüge und Vorteile haben.

Humor zeugt von Intelligenz

In einer Studie von Gil Greengross und Geoffrey Miller an der University of New Mexico, USA, wurden rund 400 Probanden auf ihre Intelligenz getestet, aber auch auf ihre Fähigkeit, Humor zu zeigen. Fazit: Während der Intelligenzquotient der durchschnittlichen Probanden zwischen 90 und 110 lag, kamen die besonders Humorvollen auf einen Wert von 126 bis 138 Punkten. Besonders schwarzer Humor sei Ausdruck von Intelligenz, so stellte auch Ulrike Willinger von der Uni Wien in einer weiteren Studie fest.

Humor macht attraktiv

Spannendes Ergebnis der ersten Studie war auch, dass humorvolle Menschen deutlich attraktiver auf das andere Geschlecht wirkten. Vor allem Frauen legten demnach sehr viel Wert auf humorvolle Männer. Eine weitere aktuelle Studie von Media Control Media Control unter 1.243 Online-Nutzern zeigte, dass die Eigenschaft „Humor“ für 53 Prozent der Männer ein wichtiges Kriterium bei der Partnerwahl darstellte. Umgekehrt wünschten sich sogar 57 Prozent der Frauen einen humorvollen Partner.

Humor bleibt in Erinnerung

Weitere Wissenschaftler (Kaplan und Pascoe sowie Forscher der Universität Michigan) fanden heraus, dass Personen sich eher an eine Rede erinnerten, wenn diese humorvolle Elemente enthielt. Auch erinnert man sich generell eher an humorvolle Menschen, und diese werden öfters weiterempfohlen.

Humor macht erfolgreich

Die Psychologin Alice Isen (New York) fand heraus, dass humorvolle Kollegen beliebter und populärer sind und häufig besser bewertet und befördert werden als ihre miesmuffeligen Kollegen. Was zur Folge hat, dass die humorvollen Kollegen erfolgreicher sind und am Ende mehr Einkommen erzielen.

Lässt sich Humor erlernen?

Während die Fähigkeit zum Lächeln und Lachen allen Menschen angeboren ist, ist das beim Sinn für Humor nur teilweise der Fall. Willibald Ruch, Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Uni Zürich, fand anhand von Zwillingsstudien heraus, dass es nicht genetisch bedingt ist, ob jemand etwas komisch findet oder nicht.

In einer Studie führte er Humortrainings mit verschiedenen Testgruppen durch, bei denen er den Sinn von Humor der Probanden anhand von Fragebögen und Aufgaben erfasste. Er verglich den Verlauf mit einer Kontrollgruppe, die kein Humortraining erhielt. Fazit: Bei den Personen, die das Humortraining absolviert hatten, stieg der Sinn für Humor auf einer Humor-Skala an. Ihre schlechte Laune im Alltag wurde seltener, ihre Heiterkeit nahm zu und die Lebenszufriedenheit stieg an. Dies bestätigte auch Ruchs Erkenntnis, dass Humor eine der wichtigsten Charaktereigenschaften ist, die die Lebenszufriedenheit ausmachen.

Doch was können wir konkret tun, um mehr Humor in unser Leben zu bringen und zu einem humorvolleren Menschen zu werden?

So kannst du Humor trainieren – vier humorvolle Hex ;-)

1. Sei unperfekt!

Warum streben wir eigentlich immer danach, perfekt zu sein? Weiterentwicklung ja, aber aalglatt werden, um bloß nirgendwo anzuecken? Viktor Frankl, österreichischer Neurologe und Psychiater, drückte es so aus: „Wären alle Menschen vollkommen, dann wären alle einander gleich… und ersetzlich. Gerade aus der Unvollkommenheit des Menschen folgt aber die Unentbehrlichkeit und Unaustauschbarkeit jedes Einzelnen, denn der Einzelne ist zwar unvollkommen, aber jeder ist es in seiner Art.“

Also, sei fehlbar, ecke mal an und springe mal ruhig in ein paar Fettnäpfchen hinein. „Blamiere dich täglich“ ist ein Motto, das uns hilft, vieles mal weniger ernst zu nehmen. Dazu gehört es auch, sich nicht ständig zu rechtfertigen, sondern es mit Humor zu nehmen.

2. Lache so viel wie möglich!

„Nichts ist fürs Leben wichtiger als das Lachen. Lachen bedeutet Stärke, Selbstvergessenheit und Leichtigkeit.“ So brachte es Frida Kahlo auf den Punkt, die in ihrem Leben sicherlich nicht immer Grund zum Lachen hatte. Aber genau darum geht es: auch dann zu lachen, wenn das Leben nicht zum Lachen ist. Durch regelmäßiges Lachen trainieren wir unsere Humorfähigkeit und lernen immer mehr, gelassener und optimistischer durch Krisen zu gehen. Davon abgesehen ist Lachen gesund, stärkt die Fitness und beugt Krankheiten vor. Wenn du wieder mehr Lachen in dein Leben holen möchtest, dann probiere es mal mit Lachyoga.

3. Schalte jeden Morgen den Humorknopf an

Triff morgens bewusst die Enscheidung: „Heute werde ich so oft wie möglich humorvoll reagieren“. Dann halte immer mal wieder inne – gerade in Situationen, in denen du dich sonst ärgern würdest – und frage dich selbst: wie kann ich heute anders reagieren? Mit Humor, mit Wortwitz, mit Ironie? Überlege dir, wie daraus jetzt eine lustige Geschichte werden könnte. Das nimmt Missgeschicken und unangenehmen Situationen sofort ihre Schwere und bringt dich in die spielerische Leichtigkeit.

4. Kultiviere kindliche Verspieltheit

Erlaube dir, albern zu sein, Quatsch zu machen, andere zu überraschen, mal nicht die Vernunft zu bewahren. All die Kreativität und Spontaneität, die Kinder noch haben, wurde uns mit der Zeit abgewöhnt – in der Schule, später im Arbeitsleben. Wenn wir auch nur ein Stück davon zurück erobern, dann fördert das nicht nur unsere Kreativität, sondern auch unsere Unbefangenheit und unser Gute-Laune-Potenzial.

Humor bringt uns zum Lachen, durch Lachen entwickeln wir Humor – was uns wiederum mehr Anlässe zum Lachen verschafft. Hier schließt sich der Kreis. Ich wünsche dir, dass du jeden Tag humorvoll und mit Lebensfreude in den Tag gehen kannst und so dein Leben mit Freude und Gelassenheit meistern kannst!

Namasté, Angela

 

P.S: Du möchtest mal wieder unter Menschen sein, mit denen du richtig viel lachen kannst? Einfach mal entspannen, jeden Tag Lachen und Humor leben, in schöner Umgebung? Dann komm mit auf die Happiness Yoga Ferien!

 

Zitate

„Humor zu umschreiben ist eine denkbar humorlose Angelegenheit, mehr noch – Humor ist offenbar genau das, was abhanden kommt, wenn er definiert werden soll.“  Johannes Gruntz- Stoll

„Aller Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.“ Herrmann Hesse

„Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht.“ Sigismund von Radecki

„Sehen sie sich um. Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür, dass Frauen Humor haben.“ Donna Leon

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Otto Julius Bierbaum

 

Buchtipps

Die Humorstrategie. Michael Titze und Inge Patsch

Lachen trotz und alledem. Von meiner wunderbaren Kollegin Silvia Rößler

Humor in Coaching, Beratung und Training. Von Cornelia Schinzilarz und Charlotte Friedl

Am Ende ist nicht Schluss mit lustig. Von meinem wunderbaren Kollegen Harald-Alexander Korp

Brauchen wir Religion, um glücklich zu sein?

Die Kirche – Fluch oder Segen?

Warst du Weihnachten in der Kirche? Ich ja. Nach langer Pause. Die Kirche war überfüllt, mit Glück haben wir noch den letzten Sitzplatz ergattert. Das erlebt man wohl in der Tat nur noch an Weihnachten so. Früher fand ich das blöd. Wie heuchlerisch, nur an Weihnachten in die Kirche zu gehen und das ganze Jahr nicht! Heute mache ich es genauso – ohne schlechtes Gewissen. Denn mittlerweile habe ich verstanden, dass man überall das finden kann, was Menschen früher in der Kirche gesucht haben: inne halten, Gedanken stoppen, Gemeinschaft mit Gleichgesinnten erleben, gemeinsam singen und inspirierende Worte von jemandem hören, der sich mit einem Thema beschäftigt und uns an das erinnert, was wirklich wichtig ist im Leben.

Als evangelische Pastorentochter war mein Verhältnis zur Kirche schon immer zwiegespalten. Es ging damit los, dass wir nie richtig Weihnachten feiern konnten. Mein Vater hetzte von einem Gottesdienst zum nächsten, wir Kinder waren eingespannt mit Singen, Flöten, Zettel verteilen und warten, bis der Sturm vorüber war. Essen und Bescherung wurden dann zwischen 18:00 Uhr-Gottesdienst und Mitternachtsandacht eingequetscht. Doch es war auch immer irgendwie schön und veranlasst mich heute dazu, Mann und Kind in die Kirche zu schleppen, um wenigstens einmal zum Abschluss „Oh du Fröhliche“ zu singen.

Andere Dinge fand ich damals weniger schön. Zum Beispiel die Diskussionen, in die ich – ob ich wollte oder nicht – verwickelt wurde. Das Hauptargument war meist: „Ach, mit der Kirche hab ich abgeschlossen. Die Kirche hat damals so viel Unrecht getan, Kreuzzüge gemacht und kann es auch heute nicht lassen, uns und Menschen in aller Welt zu missionieren…“ So oder ähnlich waren die Sätze, die ich zu hören bekam – wie wenn man sich mir gegenüber dafür rechtfertigen müsste, warum man sich nicht mit dem Thema Kirche, Religion oder Gott beschäftigen will. Aber genau das ist ja der Knackpunkt dabei: viele schmeißen „die Religion“ und „die Kirche“ mit allem anderen in einen Topf.

Es sind die Menschen, die Gutes oder Schlechtes tun

Ich selbst habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen: Es ist nicht „die Kirche“, die Schlimmes getan hat oder tut. Es sind immer Menschen –Menschen, die fehlbar sind, die Gutes tun, die Schreckliches tun. Und das ist nicht nur in der Kirche so, sondern überall, im Kleinen wie im Großen. Ob in der Wirtschaft, der Politik, im Job oder im örtlichen Kegelverein: Es gibt immer Menschen, die unterschiedliche Ansichten haben und Menschen, die ihre Meinung durchsetzen oder Macht ausüben wollen. Es gibt immer Menschen, die andere kontrollieren wollen – meist aus eigener Angst heraus. Und genau dort entstehen die Konflikte dieser Welt – dort wo Menschen nicht miteinander reden, sondern meinen, dass nur sie die richtige Ansicht über etwas haben. Schon immer wurden Religionen missbraucht, um Grausamkeiten zu begehen oder Unrecht zu tun. Kein Wunder, dass Menschen misstrauisch geworden sind.

Ob es nun Jesus gab oder nicht – ob er nur irgendein Prophet war oder wirklich der Sohn Gottes. Er hat uns einiges vorgemacht in Sachen Frieden. Er hat sich mit denen an den Tisch gesetzt, die anderer Meinung waren. Er hat sich nie als „großer Guru“ aufgespielt, sondern war zutiefst demütig und hat anderen die Füße gewaschen. Er hat uns vorgelebt, wie man Frieden schafft – durch Liebe, Hingabe, Mitgefühl und Toleranz. Andere Menschen in unserer Geschichte – wie ein Nelson Mandela, Mahatma Gandhi oder der Dalai Lama – haben uns ähnliches vorgelebt oder tun es heute noch.

Alltagsengel sind überall

Aber auch im täglichen Leben gibt es Menschen, die durch ihr Handeln einen Unterschied machen. Nicht durch große Taten, sondern indem sie Liebe, Frieden und Toleranz im Kleinen leben – in der Familie, auf der Straße, im Job. Da ist der junge Student, der im Zug die beiden Flüchtlinge nicht misstrauisch beäugt, sondern ein Gespräch beginnt. Da ist die Altenpflegerin, die durch eine liebevolle Geste die einsame Dame zum Strahlen bringt. Der Läufer, der Spenden für Kinder sammelt. Viele von uns haben ein tiefes inneres Bedürfnis, Gutes zu tun. Irgendeine innere Kraft motiviert uns, an das Gute zu glauben und dafür einzustehen. Wo kommt diese Kraft her? Egal ob wir es Gott, heiliger Geist oder biochemische Reaktionen im Gehirn nennen. Diese innere Motivation ist da – zumindest bei vielen von uns. Vielleicht gibt es einige Menschen, die diese Kraft nicht mehr spüren können – oder sie aus lauter Verzweiflung ins Gegenteil umgedreht haben. Vielleicht ist es unsere Aufgabe, diese Menschen zu berühren – mit Worten, mit Taten, mit Toleranz. Dann leben wir das, was Jesus vorgelebt hat – dann leben wir das, was man „Liebe“ nennt.

Glaube macht glücklich

Auch in der Glücksforschung gibt es viele Hinweise darauf, dass Menschen glücklicher sind, die an einen „höheren Sinn“ glauben. Sie sind allgemein zufriedener, sie leben länger und gehen konstruktiver mit Krankheiten und Schicksalsschlägen um. Befragungen zeigen, dass Menschen, die eine Religion ausüben – zum Beispiel regelmäßig in die Kirche gehen – zufriedener mit ihrem Leben sind als andere.

Vielleicht muss es nicht die Religion im klassischen Sinne sein. Denn Gemeinschaft, Geborgenheit, gegenseitige Unterstützung und den Glauben an einen höheren Sinn können wir auch außerhalb der „Kirche“ finden. Aber auf jeden Fall lohnt es sich, danach zu suchen. Jesus hat es uns gezeigt: Gott ist nicht (nur) in der Kirche – sondern überall dort, wo Liebe gelebt wird.

Glücksgedanken für die Woche

  • Verwechsle niemals eine Sache mit den Menschen, die sie repräsentieren
  • Finde die Werte, die für DICH wichtig sind, und lass dich nicht durch andere Menschen davon abbringen, sie zu leben
  • Es lohnt sich, die Frage nach dem „höheren Sinn“ zu stellen – sie lässt uns vieles besser ertragen und bringt unser Leben zum Leuchten
  • Das Göttliche entsteht nicht durch große Taten – sondern durch die kleinen Handlungen, in denen Liebe zum Ausdruck kommt.

Zitat

„Wenn ihr meint, Gott eher in der Kirche zu finden als im Stall, liegt das an euch und nicht an Gott.“ Meister Eckart

Dauerhaft glücklich – geht das?

Glücklich sein ist kein einmal erreichter Zustand – sondern eine Lebenseinstellung, mit der wir die schwierigen Dinge mit einem Lächeln meistern und die schönen Dinge dankbar genießen können.

Glück als Egotrip?

Glückliche Menschen waren mir früher gar nicht geheuer. Schließlich gehören doch Probleme zum Leben dazu, fand ich. Wer diese einfach verdrängt, der kann doch auf Dauer nicht glücklich sein, oder? Und wer glücklich oder gut drauf ist? Der ist bestimmt oberflächlich und egoistisch. Schließlich kann man doch nicht einfach so auf Knopfdruck Lachen, Tanzen oder fröhlich sein, wenn es im Leben nicht läuft, dachte ich. Und so blieb ich weiter skeptisch, kritisch und missmutig, egal welche Chance ich vorgesetzt bekam.

Bis der Leidensdruck in meinem Leben so groß war, dass ich mich dann doch auf den Weg machte, um endlich glücklich zu werden. Irgendwann fing ich dann tatsächlich einfach an, so zu tun als ob ich glücklich sei – mit Unterstützung von Lachyoga, positiven Affirmationen und Persönlichkeitsseminaren. Irgendwie konnte ich mir zwar nicht vorstellen, dass es funktioniert, aber ich probierte es aus. Ich wusste, es konnte in meinem Leben nicht mehr so weitergehen wie vorher und ich war so weit, dass ich beschlossen hatte, alles zu tun, um glücklich zu sein. Und langsam begann sich tatsächlich in meinem Leben etwas zu verändern.

Was ich aussende, kommt zurück…

Je mehr ich so tat, als ob ich glücklich war, umso positiver war die Reaktion meines Umfeldes – und umso besser war ich selbst wieder drauf. Die Wirkung der Spiegelneuronen, so nennt man es in der Psychologie. Das heißt, wir fühlen mit was andere fühlen und bleiben davon nicht unbeeindruckt. Wenn wir ins Kino gehen und die Hauptdarstellerin im Film etwas Trauriges oder Ungerechtes erlebt, dann fühlen wir es, wie wenn es unsere eigene Trauer oder Ungerechtigkeit wäre. Wenn wir durch das Leben gehen, dann senden wir immer etwas aus – dies bestätigte sich für mich immer wieder, je mehr ich darauf achtete. Ich trat heraus aus dem „Teufelskreislauf“ des Missmuts in einen Kreislauf, in dem ich plötzlich schöne Reaktionen und Erlebnisse hatte. Das beflügelte mich, so dass ich zuversichtlicher wurde und diese Freude auch als „echt“ erleben konnte.

Mein Leben veränderte sich und viele schöne Dinge passierten. Ich lernte meinen Partner kennen, wurde Mama, schwebte auf Wolken. Aber das Schweben hielt nie dauerhaft an. Irgendwann trat immer wieder der Gewöhnungseffekt ein. Zunächst holten mich die kleinen Alltagsproblemchen ein, dann kamen auch schon wieder größere Herausforderungen.

Krisen als Geschenk

Dauerhaft glücklich? Wer ist das schon? Bei wem läuft alles perfekt? Und wenn ja, sind solche Menschen überhaupt interessant? Oder sind es nicht eher diejenigen, die schon so viel erlebt haben, dass sie gar nichts mehr umhauen kann? Diejenigen, die aus Krisen lernen, die das Geschenk darin sehen und daran wachsen? Die, die uns wirklich etwas mitzuteilen haben statt uns vorzugaukeln, wie toll ihr Leben ist?

Wenn ich zurück blicke, so sind es immer die Schicksalsschläge gewesen, die mich dazu gezwungen haben, in meinem Leben radikal etwas zu verändern und aus Konventionen auszubrechen. Auch bei den Teilnehmer/innen, die zu mir in die Kurse kommen, haben Krisen oder Sinnfragen dazu geführt, dass sie sich auf den Weg gemacht haben – um ihre Träume zu leben und glücklich zu sein. Verbunden war damit immer auch der Wunsch, etwas Gutes für andere zu bewirken – nichts daran war oberflächlich oder egoistisch. Die Glücksforschung bestätigt: Menschen, die sich für etwas engagieren, sind glücklicher.

Glück beginnt im Kleinen und wirkt im Großen

Ich bin mittlerweile davon überzeugt: glücklich sein ist das Beste, was wir für die Welt tun können. Vieles, was in der Welt passiert, scheint beängstigend. Wir können uns darüber Sorgen machen und verzweifeln. Oder gemeinsam ein Feld erschaffen, in dem Liebe, Respekt und Mitgefühl selbstverständlich sind. Ein Feld, in dem wir uns selbst und uns gegenseitig annehmen, mit allen Schwächen, und doch in liebevoller Verbindung. Denn wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir, dass die Welt nicht nur schlecht ist – sondern dass immer mehr Räume entstehen, in denen Menschen respektvoll und bewusst leben – und somit zu ihrem eigenen Glück und zum Glück anderer beitragen.

Glücksgedanken für die Woche

  1. Glück ist kein Egotrip – wenn wir dafür sorgen, dass wir glücklich sind, tun wir auch unserem Umfeld etwas Gutes.
  2. Glücklich sein muss nicht bedeuten, dass alles im Leben perfekt ist – es ist vielmehr die Fähigkeit, mit Krisen umzugehen und daran zu wachsen.
  3. Die Welt ist so, wie wir sie sehen – wir können über die Dunkelheit jammern oder dorthin schauen, wo Licht ist.
  4. Wenn wir im eigenen Umfeld anfangen, Glück zu verbreiten, können wir auch im Großen etwas bewirken.
  5. Glücklich sein ist das Beste, was wir für die Welt tun können.

Übungen für Glück

Lachyoga-Übung „Füllhorn des Glücks“ (Video)

Yoga-Übung „Herzensgruß“ (Video)

neueste Videos außerdem hier…

Geführte Meditation

Glücks-Meditation „das innere Lächeln“ (Audio) – Link zu Soundcloud…

neueste Audio-Dateien außerdem hier…

Seiten

O-Töne

„Ihr Workshop war eine Sternstunde für unser Team!“ Doreen Wächtler, Hamburger Rieger, Dezember 2018

„Es hat allen Beteiligten viel Freude gemacht!“ Dr. Brigitte Saviano, Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V., November 2018

„Ich möchte mich noch einmal herzlich für Ihren Workshop mit uns bedanken. Er ist sehr gut angekommen sowohl bei uns als Organisatoren als auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“ Das „sehr gut, sehr gut, Ja!“ hat uns am darauffolgenden Samstag und Sonntag weiter begleitet und ein Dankeschön an Sie ist „verewigt“ auf einem Danke-Plakat.“ Stefanie Schmitt, Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz, November 2018.

„Danke für Ihren tollen Einsatz auf dem Personalmanagementkongress“ Dr. Katharina Schiederig, Leiterin der Bundesgeschäftsstelle Bundesverband der Personalmanager, Juni 2018.

„Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich für das Lachyoga-Seminar in Friedrichshain. Bei mir zeigt es Wirkung! Ich lächle zumindest viel bewusster und öfter.“ Karin Raphael, Koordination Sozialraum AG, Berlin, September 2016.

„Super, sollte jeder mal machen. Die Dozentin ist einwandfrei. Sehr empfehlenswert.“ An diesem Seminar hat mir besonders gut gefallen „… Die Trainerin“, „…dass ich die ganze Zeit in freundliche, lächelnde Gesichter geschaut habe, „…Die praktischen Übungen der Seminarleiterin“, „…alles“, „…Atmosphäre, Offenheit der Dozentin, Zeitraum, Thema, Vermittlung“ – aus dem Feedback der Freien Universität Berlin, Weiterbildungszentrum, Juli 2015.

„Hallo liebe Frau Mecking, schon längst wollte ich Ihnen zurückmelden, dass ich ausgesprochen positive Resonanzen auf Ihren Workshop erhalten habe, herzlichen Dank noch mal!“ B. Schweitzer, Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V., Mai 2013
„Besonders gut hat mir das Lachyoga gefallen. Zuerst habe ich gedacht, ich kann nicht lachen, aber dann konnte ich gar nicht mehr aufhören. Manche Übungen mache ich zuhause. Das Lachen ist für mich eine gute Entspannungsform…“ Regina Volter, Leitende Pflegefachkraft CBT-Wohnhaus Edith Stein, Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, September 2012.

„Vielen Dank für das inspirierende Lachjoga am vergangenen Freitag. Es hat allen Beteiligten sehr gefallen.“ Robin Berndt, Sales Executive im Holiday Inn Berlin City East, September 2012.

„Vielen Dank, dass Sie zum Gelingen unseres Tages beigetragen haben. Ich konnte die Teilnehmer aus Ihrem Workshop selbst bei geschlossener Türe noch bis zum Tresen des Tagungsbüros lachen hören!!!“ Dorothee Bäuerle, CBT – Caritas- Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, September 2012.

„Angenehme Verknüpfung von Theorie und Praxis, anschaulich und kompetent, sympathische Dozentin.“ Aus dem Feedback der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Berlin, März 2012.

„Gute praktische Hinweise, freundliche Atmosphäre, aktive Arbeit, Raum für persönliche Belange, lustige Gruppendynamik.“ Aus dem Feedback der Freien Universität Berlin, Weiterbildungszentrum, Februar 2012.

„It was great to meet you and participate in your „laugh presentation.“ It was certainly one of the highlights and you stimulated quite a lot of valuable discussion, not to mention energy and levity in what was a long and sometimes exhausting conference.“ Ron Rentel, Consumer Eyes, New York, 2009.